Stellungnahme von dm drogerie markt zur aktuellen Diskussion: Verkauf von rezeptfreien Medikamenten bei dm drogerie markt

Wals/Himmelreich (OTS) - Die Ausweitung der Produktpalette im Bereich Arzneimittel ist ein Wunsch der Konsumenten von dm drogerie markt. Getreu der Unternehmensphilosophie von dm, auf die Wünsche seiner Kunden zu reflektieren und diese bestmöglich zu erfüllen, wird aktuell überlegt, als Erweiterung des bestehenden Sortimentes, auch rezeptfreie Arzneimittel in das dm Sortiment aufzunehmen. dm will mit diesem Vorhaben in erster Linie auf die steigende Nachfrage und die Bedürfnisse seiner Kunden noch besser und vor allem zeitgemäß eingehen.

Erweiterung des Sortiments bei Arzneimitteln nur innerhalb des Gesetzes

dm drogerie markt hat aufgrund einer gemäß Paragraph 17a Arzneimittelgesetz erlassenen Verordnung das Recht ausgewählte Arzneimittel zu verkaufen. Bereits seit Jahren werden solche Arzneimittel, wie z.B. Hustensaft, Baldrian Dragees, Magentabletten oder Weißdornkapseln sowie Nahrungsergänzungsmittel wie Vitaminpräparate oder Mineralstoffe, bei dm drogerie markt zu einem perfekten Preis-/Leistungsverhältnis angeboten. Diesen Vorteil sollen die Kunden zukünftig in erweiterter Form auch im Arzneimittelbereich in Anspruch nehmen können.

In der aktuellen Diskussion regt dm drogerie markt an, entsprechend den modernen Bedürfnissen der KonsumentInnen eine Erweiterung der bestehenden Regelungen anzudenken. Insbesonders bei Arzneimitteln, deren Gebrauch mittlerweile Alltag - wie z.B. bei Aspirin, Wick VapoRub, Nasivin oder Sanostol - geworden ist, sei es sinnvoll, diese für die KundInnen zu günstigen Preisen in den österreichweit gut erreichbaren dm Filialen anzubieten.

Günther Bauer, Geschäftsführer von dm drogerier markt: "Die letzte und aktuell gültige Drogistenverordnung wurde 1856 geschaffen und regelt den Verkauf von Heilsalben, Extrakten, Tinkturen und vieles mehr. Über ein Jahrhundert war die Drogerie die "Apotheke für den kleinen Mann", weil sich nur der Adel und die reichen Bürger die so genannten Apothekerpreise leisten konnten. Wir glauben, dass es an der Zeit ist, über das Monopol der Apotheken nachzudenken und bestimmte rezeptfreie Produkte auch über die Drogerien zu vertreiben. Es ist Aufgabe des Gesetzgebers, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu definieren, um modernen Kundenbedürfnissen von Seiten des Handels begegnen zu können."

Es stehe für dm drogerie markt zwar außer Zweifel, dass die aktuelle Gesetzgebung einzuhalten ist, "allerdings arbeiten wir auf Basis eines Gesetzes, das 150 Jahre alt ist. Wir wünschen uns lediglich eine Diskussion, um die gültigen Regelungen den neuen Verhältnissen anzupassen", erklärt Bauer. So hat der Europäische Gerichtshof in einer bemerkenswerten Entscheidung 2003 das Monopol der Apotheken stark eingeschränkt. Außerdem ist es Drogerien in Deutschland im Unterschied zu Österreich möglich, Arzneimittel wie z.B. Doppelherz, diverse Tees, Johanniskraut und ähnlichem mehr in Selbstbedienung abzugeben.

DrogistInnen: Kompetente Berater bei rezeptfreien Arzneimitteln

Der Drogist, die Drogistin nimmt seit jeher eine Stellung zwischen der Apotheke und dem Einzelhandel ein. In dieser Funktion sind die DrogistInnen bestmöglich geschult: Mit einer fundierten Ausbildung im Bereich der Heilpflanzenkunde sowie in organischer und anorganischer Chemie, bringen sie die besten Voraussetzungen für eine fundierte Beratung der Kunden mit.

Als seriöser Anbieter will dm nicht die Selbstmedikation propagieren, sondern einen einfachen, praktischen und gleichzeitig qualitätskontrollierten Weg öffnen, damit Konsumenten bequem ein erweitertes Angebot von Arzneimitteln bei dm erwerben können, nimmt Geschäftsführer Günther Bauer zur aktuellen Diskussion Stellung.

Mit der angedachten Erweiterung des Sortiments würden natürlich entsprechende Schulungen und eine Erhöhung der Anzahl an DrogistInnen bei dm drogerie markt einhergehen. Derzeit sind bei dm drogerie markt fast 700 DrogistInnen beschäftigt, zusätzlich über 200 als Lehrlinge in Ausbildung. In diesem Sinne soll auch der Verkauf rezeptfreier Arzneimittel betrieben und die Mitarbeiter mit Schulungen für die neue Aufgabe trainiert werden. Bauer: "Eine Erweiterung unseres Arzneimittelsortimentes hätte nur Vorteile - für unsere Kunden, Mitarbeiter und die österreichische Wirtschaft. Wir schaffen nämlich damit nicht nur Arbeitsplätze für die Branche, auch eine enorme Entlastung der Sozialversicherungen wäre die Folge. Der verbesserte Zugang zu rezeptfreien Arzneimitteln wird zu Lasten der rezeptpflichtigen erhöht und der Trend zur eigenen Gesundheitsvorsorge weiter verstärkt."

Kontrollierte, sichere Arzneimittel zu besten Preisen

dm würde damit auch einen kontrollierten und sicheren neuen Vertriebsweg öffnen. dm möchte als seriöser Anbieter eine sichere und gute Alternative für die ÖsterreicherInnen sein, wenn es um den Kauf von rezeptfreien Arzneimitteln - oder wie schon seit geraumer Zeit für bestimmte Arzneimittel und für Nahrungsergänzungsmittel - geht.

"Wir haben gute Argumente für die Gesundheitspolitik, die für einen Verkauf von rezeptfreien Medikamenten bei dm sprechen. Das beste Argument sind unsere Kunden und die steigende Nachfrage nach günstigen Arzneimitteln zu besseren Preisen, bei denen man sicher sein kann, dass die Qualität stimmt", erklärt Günter Bauer abschließend.

dm drogerie markt Österreich will vor der Einführung eines Verkaufes von Arzneimitteln sich nicht nur an die gesetzlichen Rahmenbedingungen halten, sondern auch Gespräche mit den verantwortlichen Institutionen führen, um die nächsten Schritte zu planen. Es gibt daher keinen konkreten Termin, an dem mit dem Verkauf eines Arzneimittelsortimentes bei dm drogerie markt begonnen werden soll.

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Mag. Heidemarie Muckenhuber
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit
dm drogerie markt GmbH
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