AKS: Gehrer is watching you!

SchülerInnen sollen sich gegen Überwachung wehren

Wien (SK) "Das Bildungsdokumentationsgesetz verhöhnt den gesamten Datenschutz. Nicht sinnvolle Dokumentation, sondern der 'gläserne Mensch' ist das Ziel", ist Kim Kadlec, Bundesvorsitzende der AKS (Aktion kritischer SchülerInnen) über die Vergabe des heurigen Big Brother Awards an das umstrittene Gesetz erfreut. Dadurch werde "dringend notwendige" Öffentlichkeit geschaffen, so Kadlec am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Gemeinsam mit Vorhaben wie dem Gesundheitspass und dieser Form des Bildungsdokumentationsgesetzes wird es in Zukunft möglich sein, auf Knopfdruck alles über eine Person zu erfahren", bezweifelt Kadlec die guten Absichten des Gesetzes: "Ich warte immer noch auf eine ausreichende Erklärung, warum für Bildungsdokumentation die Sozialversicherungsnummer notwendig ist." Die von offizieller Seite beschworene Anonymisierung der Daten sei nicht mehr als "Augenauswischerei".

"Vielen ist gar nicht klar, welche Auswirkungen dieses Gesetz hat. Denn wer sie kennt, muss zumindest die Angabe der Sozialversicherungsnummer verweigern", so Kadlec. Möglich sei z.B. eine formelle Beeinspruchung. "SchülerInnen, die ihre Daten schützen wollen, werden dabei von der AKS unterstützt", schließt Kadlec. (Schluss) cs/mm

Rückfragehinweis: Kim Kadlec, 0699/11408142

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