LH Haider in Udine: "Kärnten steht als Investitionsstandort zur Verfügung"

Finanzminister Grasser, LH Haider und LHStv. Ambrozy präsentierten Wirtschaftsstandort Österreich und Kärnten in Udine

Klagenfurt (LPD) - Finanzminister Karl-Heinz Grasser und Landeshauptmann Jörg Haider haben heute, Mittwoch, im Palazzo delle Professioni in Udine Österreich und Kärnten als überaus attraktiven Wirtschafts- und Investitionsstandort vor Unternehmen präsentiert. Begleitet wurden Sie von LHStv. Peter Ambrozy und Sabrina Schütz von der Entwicklungsagentur Kärnten.

Wie der Landeshauptmann sagte, wolle man in Oberitalien klar machen, dass Österreich eines der attraktivsten Steuersysteme habe. Kärnten sei als Wirtschaftsstandort hoch interessant und setze zusammen mit den Nachbarregionen auf die Realisierung der Koralmbahn.

Diese solle eine Alternative zum Korridor V darstellen und vor diesem fertig gestellt sein. Über die Entwicklungsagentur werden Unternehmen zusammen gebracht und deren grenzüberschreitende Kooperation erleichtert, so Haider. Weiters wies er auf die im nächsten Jahr erfolgende Eröffnung des "Lakeside-Science-Parks" hin, welcher der modernste und größte Österreichs sein wird. Auch hier würden sich italienischen Betrieben Chancen auf Kooperationen sowie Betriebsansiedlungen bieten. "Kärnten steht als Investitionsstandort zur Verfügung", so Haider. Der Finanzminister hob Österreich als einen der attraktivsten Wirtschaftsstandorte Europas hervor. Vor allem die Körperschaftssteuersenkung und das Modell der Gruppenbesteuerung seien für Unternehmen außerhalb Österreichs sehr gefragt. Österreich wolle wirtschaftliches Zentrum der EU sein und habe auch eine hohe Forschungs- und Entwicklungsförderung forciert, um Wachstum und Beschäftigung anzukurbeln. Er wünsche sich viele italienische Steuerzahler in Österreich, betonte der Finanzminister.

Im Vorfeld der Pressekonferenz sagte der Präsident von Friaul -Julisch Venetien, Riccardo Illy, dass mit der entstehenden Euro-Region die Kooperationen noch besser genützt werden könnten. Diese Euro-Region könnte in eineinhalb Jahren funktionsfähig sein, so Illy. Kärnten und Friaul ergänzen einander sehr gut, Friaul beziehe Strom aus Kärnten und auch in der Entwicklung des ländlichen Raumes könne Friaul von Kärnten lernen.

Sabrina Schütz von der Entwicklungsagentur Kärnten stellte mit "International Business Connections (IBC)" ein Interreg-Projekt näher vor. Ziel ist es, die Kooperationen von Betrieben zwischen Friaul und Kärnten umfassend zu fördern und zu begleiten. Betreut von der Entwicklungsagentur wird zu diesem Zweck eine grenzüberschreitende, virtuelle Kommunikationsplattform, das Internet-Business-Center, ausgebaut. Auch ein Büro für grenzüberschreitende Zusammenarbeit, der International-Business-Club, mit einem Beraternetzwerk für Kooperationsentwicklungen ist geplant.

Pierre Antonio Varutti, Direktor von Agemont, eines Technologieparks für die Entwicklung ländlicher Regionen, wies auf den großen Nutzen von "Euralp" hin und präsentierte eine Kooperation von Goldschmieden in Kärnten und Friaul. Er betonte ebenfalls die Wichtigkeit von IBC, um den Austausch zwischen Unternehmen zu fördern und neue Märkte zu erschließen.

Grasser, Haider, Ambrozy und Schütz standen den Unternehmen auch persönlich für Auskünfte rund um den Wirtschaftsstandort Kärnten und um Kooperationsmöglichkeiten zwischen den beiden Regionen zur Verfügung. Diese Angebot wurde sehr rege genützt.
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