1000. ÖBB Kesselwaggon beim Anschlussgleis der Firma Egger in NÖ ÖBB SHORT-DISTANCE-SHUTTLE spart pro Jahr 2.200 LKW-Fahrten

Wenn am 27. Oktober 2004 der 1000. Kesselwaggon von Rail Cargo Austria ins Anschlußgleis des Spanplattenwerkes der Firma EGGER in Unterradlberg bei St.Pölten beigestellt wird, dann tritt Rail Cargo Austria damit den Beweis an, dass effiziente Schienenlogistikkonzepte auch über kürzeste Entfernungen realisiert werden können.

"Leim-Shuttle" als Beweis der Leistungsfähigkeit und Flexibilität von RCA

Das Produkt, das für die Erzeugung von Spanplatten benötigt wird, kommt in Kesselwaggons auf der Schiene aus dem nur knapp 30 Kilometer entfernten Werk der Firma Dynea Austria in Krems/Donau. Die Logistik-Spezialisten von Rail Cargo Austria haben auf dieser für Schienenlogistik untypisch kurzen Entfernung ein kosteneffizientes und zuverlässiges Transportlogistikkonzept mit den beteiligten Partnern EGGER und DYNEA Austria, realisiert.

Mit dem SHORT-DISTANCE-SHUTTLE wurden mittels zweier ständig in einem fixen Umlaufplan zwischen den Werken in Krems und Unterradlberg pendelnden Garnituren mit je 5 Kesselwaggons mittlerweile innerhalb eines Jahres 55.000 Tonnen von der Straße auf die umweltfreundliche Schiene verlagert. Die Straßen (S 33) wurden so von 2200 LKW-Fahrten entlastet.

ÖBB-Güterverkehr RAIL CARGO AUSTRIA als verlässlicher Partner der Wirtschaft

In umfassenden Kundengesprächen erarbeiten die Spezialisten von Rail Cargo Austria gemeinsam mit den Firmen Anforderungsprofile, um direkt am jeweiligen Standort die gesamte Logistik zu optimieren. Der ÖBB-Güterverkehr bietet der verladenden Wirtschaft sämtliche Transport- und Logistikdienstleistungen aus einer Hand an. Der Kunde bekommt alle spezifischen Anforderungen erfüllt und kann die Vorteile eines One-Stop-Shops nutzen.

Mensch und Umwelt profitieren - ÖBB erster klima: aktiv Partner des Lebensministeriums

Die CO2-Emissionen aus dem Verkehr sind zwischen 1990 und 2001 um 48,3 Prozent gestiegen und machten 2001 bereits 22 % aller Treibhausgasemissionen in Österreich aus.
Inbesondere durch die Ostöffnung nimmt der Individualverkehr auch weiter stark zu.
Berechnungen des Umweltbundesamtes haben nun gezeigt, dass der Klimavorteil der Bahn größer ist als bisher angenommen. Das Umweltbundesamt erstellte eine exakte Berechnung der CO2-Emissionen der Bahn im Vergleich zu einem durchschnittlichen LKW. Hier beträgt der Klimavorteil der Bahn gegenüber dem LKW pro transportierter Tonne den Faktor 27,5. Der LKW-Verkehr belastet die Umwelt beinahe 30 Mal stärker als die Bahn.
Damit ist eindeutig belegt, dass durch derartige Projekte mit der Verlagerung von der Straße auf die Schiene durch die Bahn ein wesentlicher Beitrag zur Entlastung der Umwelt, aber auch zur Erfüllung der Kyoto-Ziele eingebracht wird.

Rückfragen & Kontakt:

ÖBB-Kommunikation NÖ
Mag. Johann Rankl
Tel. 02742/93000/3527
Fax 02742/93000/3881
E-Mail: johann.rankl@kom.oebb.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBB0001