Gorbach: Grünes Licht für Regionalbahnsystem in der Landeshauptstadt Innsbruck

Parteigrenzen in der Verkehrspolitik überwinden

Wien (OTS) - Jahrelange Diskussionen über das Regionalbahnsystem
im Zentralraum Innsbruck fanden heute in Wien einen glücklichen Abschluss. Vizekanzler und Verkehrsminister Hubert Gorbach unterzeichnete heute zusammen mit der Innsbrucker Bürgermeisterin Hilde Zach und dem Landeshauptmann-Stellvertreter Ferdinand Eberle das Übereinkommen über die Gewährung von Finanzbeiträgen zur Errichtung eines leistungsfähigen Regionalsystems im Zentralraum der Landeshauptstadt Innsbruck. "Damit haben wir heute ein Projekt gestartet, das maßgeblich zur Lösung der Innsbrucker Verkehrsproblematik beitragen wird", so Vizekanzler Hubert Gorbach zur Vertragsunterzeichnung.

Geschlossen wurde der Vertrag zwischen der Republik Österreich, dem Land Tirol und der Stadt Innsbruck. Für Verbesserungs- und Beschleunigungsmaßnahmen bei der Verknüpfung der Stubaitalbahn mit dem zu realisierenden Regionalbahnprojekt und das Teilprojekt Ost des Regionalbahnkonzeptes zwischen Hall und Technik West, wird in den Jahren 2005 bis 2014 eine Gesamtsumme von 100.150.000,- Euro investiert. Der Landesanteil beläuft sich dabei auf 49,78%, der Anteil der Stadt Innsbruck auf 18,27%. Die restlichen 31,95% werden vom Bund finanziert.

"Das Regionalbahnkonzept wird den öffentlichen Personennahverkehr attraktiver gestalten und ist im Hinblick auf die angespannte Umweltsituation ein Gebot der Stunde, um der Bevölkerung eine Alternative zum motorisierten Individualverkehr zu eröffnen und damit einen Betrag zur Senkung der Luftschadstoffe und der Lärmemissionen zu leisten. Darüber hinaus dient das Konzept dazu, der Überlastung des Straßennetzes entgegen zu wirken und damit die Verkehrssicherheit zu heben", so der Vizekanzler.

Abschließend betont Gorbach die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Innsbruck, dem Land Tirol und dem Bund: "Zur Lösung der Verkehrsprobleme müssen alle mithelfen. Parteipolitik hat bei diesem sensiblen Thema keinen Platz, was wir bei der heutigen Unterzeichnung auch unter Beweis gestellt haben", so der Vizekanzler abschließend. (Schluss bxf)

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