ÖH: Gehrer ignoriert prekäre Lage

Die Ministerin gibt sich mit einem ‚nicht so üppigen' Budget zufrieden

Wien (OTS) - Ministerin Gehrer akzeptiert die Tatsache, dass die Universitäten im kommenden Jahr weniger Geld zur Verfügung haben werden. Statt 2,07 Mrd. wird das Budget nur 2,03 Mrd. betragen (siehe APA0114 vom 27.10.04). Die Umstände unter denen die österreichischen Hochschulen leiden scheinen die Ministerin nicht zu interessieren, wenn sie dieses Budget als ‚nicht üppig' bezeichnet aber ergänzt ‚man kann damit leben'. Die ÖH (Österreichische HochschülerInnenschaft) besteht weiter auf ihrer Forderung nach 100 Mill. Euro Soforthilfe.

"Die Aussage ‚man kann mit diesem Budget leben' ist eine reine Farce", meint Patrice Fuchs aus dem Vorsitzteam der ÖH (Österreichische HochschülerInnenschaft). "Offensichtlich will sie keinen Finger rühren um für die Studierenden einzutreten. Sie nimmt die Senkung der Budgetmittel für die Unis einfach hin, anstatt laut aufzuschreien", Fuchs weiter.

Barbara Wittinger aus dem Vorsitzteam: "Die Umstände an den Unis sind jetzt schon katastrophal und anstatt für die geforderten 100 Mill. Euro zu sorgen um die gröbsten Mängel zu beseitigen, schweigt sie und überlässt Grasser das Ruder. Das Verhalten der Ministerin erweckt fast den Eindruck als habe sie die Universitäten schon aufgegeben. Die Studierenden werden sich nicht damit abfinden!"

"Ministerin Gehrer wird nicht daran vorbeikommen mit allen Betroffenen zu sprechen um eine vernünftige Lösung zu finden. Mit dem Runden Tisch ‚Universität' der ÖH scheint dieser Weg nun endlich eingeleitet zu sein. Es ist realitätsfern zu denken, dass die wachsenden Probleme an den Hochschulen mit noch weniger Geld zu beheben sind", so das Vorsitzteam unisono.

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