UNGARN - GEHEIMTIPP DER WOCHE: Land der Einzigartigkeiten - UNESCO-Welterbestätten in Ungarn

Wien (OTS) - Ob menschliche Kulturleistungen oder Naturphänomene -die UNESCO-geschützten Welterbestätten sind immer eine Reise wert. In Ungarn sind es gleich acht einzigartige Kultur- und Naturgüter, denen die UNESCO einen "außergewöhnlichen universellen Wert" zugesprochen hat. In einer neuen Serie steht an dieser Stelle bis kurz vor Weihnachten jede Woche ein anderer ungarischer Welterbe-Geheimtipp im Mittelpunkt.

Den Beginn der UNESCO Welterbe-Serie macht Budapest:
Donau-Panorama sowie die Budaer Altstadt mitsamt dem Burgpalast und anderen beeindruckenden Bauwerken gehören schon seit 1987 zu den schützenswerten Kulturgütern. Im Jahre 2002 wurden ergänzend dazu auch Teile der historischen Pester Stadtseite rund um die Prachtstraße Andrássy út, die Millenniums U-Bahn - nach der Londoner Tube die älteste Untergrundbahn Europas - und der Heldenplatz unter UNESCO-Schutz gestellt.

Als das schönste der Palotzen-Dörfer gilt das mittelalterliche Hollókö (das ebenfalls 1987 mit Altdorf und Umgebung in die Liste aufgenommen). Charakteristisch für die 67 geschützten Bauernhäuser des Dorfes sind die weiß getünchten Außenmauern sowie kunstvolle Schnitzereien an Giebeln und Veranden.

Die erste Naturlandschaft Ungarns, die es in die UNESCO-Liste geschafft hat, waren 1995 die Höhlen von Aggtelek und des Slowakischen Karsts an der nordungarischen Grenze. Das Tropfsteinhöhlensystem, in dem allein die Baradla-Höhle auf eine Länge von 25 Kilometern kommt, bildet eine geologische und organische Einheit , das teilweise schon zu Urzeiten von Menschen bewohnt wurde.

Nächstes UNESCO-Welterbe der Serie ist der Nationalpark Hortobágy-Puszta, Europas größte zusammenhängende, natürliche Weidelandschaft (geschützt seit 1999). Große Rinder- und Schafherden sowie Pferdekoppeln lassen heute noch etwas von der Puszta-Hirtenromantik vergangener Zeiten erahnen, vereinzelte Ziehbrunnen runden das Bild ab.

Seit 1996 zählt die über tausendjährige Benediktinerabtei in Pannonhalma zu den Welterbestätten. Die weithin sichtbare Klosteranlage ist mit ihrem klassizistischen Kirchturm, ihrem Kreuzgang und ihrer Bibliothek eins der schönsten UNESCO-Kulturgüter Ungarns.

In Pécs lohnt sich ein Besuch der Altchristlichen Grabkammern von Sopianae aus dem vierten Jahrhundert. Die besondere Architektur und erstaunlich gut erhaltenen biblischen Fresken waren der UNESCO-Kommission im Jahre 2001 die Aufnahme in die Liste der Welterben wert. Im selben Jahr wurde auch die Kulturlandschaft Neusiedlersee, die sich auf ungarischem und österreichischem Gebiet erstreckt, zum Welterbe der internationalen Kulturorganisation. Das Klima an Europas größtem alkalischen See macht den Neusiedlersee zum Lebensraum für eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt.

In der Region Tokaj dreht sich alles um den Weinanbau. Seit Jahrhunderten pflegt man hier die Traditionen, die mit der Trauben-und Weinkultur verbunden sind. Den weltberühmten, edelsüßen Tropfen Tokajer Aszú wussten im Laufe der Zeit zahlreiche politische und kulturelle Persönlichkeiten Europas zu schätzen (aufgenommen als Kulturlandschaft Tokajer Historisches Weinbaugebiet 2002).

Rückfragen & Kontakt:

Ungarisches Tourismusamt
Tel. 0043/1/5852012-13, Fax 0043/1/5852012-15
ungarn@ungarn-tourismus.at
www.hungary.com, www.ungarn-tourismus.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | HUN0001