ÖBB-Frühpensionierungen: Scharfe Kritik von Walch

Frühpensionierungen unter 55 Jahren sollten endlich der Vergangenheit angehören

Wien, 2004-10-27 (fpd) - Scharfe Kritik an der angedachten Frühpensionierung von mehreren tausend ÖBB-Mitarbeitern übte heute der freiheitliche Arbeitnehmervertreter Abg. Max Walch. ****

Es sei eine "unerhörte Frechheit", wie die ÖBB-Manager mit ihren Mitarbeitern und auch mit dem Geld der Steuerzahler umgingen. "Dieses auf das Abstellgleis Schieben der Arbeitnehmer ist absolut unmenschlich und dem Steuerzahler gegenüber unverantwortlich. Frühpensionierungen unter 55 Jahren sollten endlich der Vergangenheit angehören. Auch ist es höchst unmoralisch, wenn man einerseits eine Pensionsharmonisierung durchführt und andererseits Eisenbahner mit 47 Jahren in Frühpension schickt", so Walch weiter.

Walch forderte die ÖBB-Manager auf, nicht sofort an Kündigung zu denken, sondern, wie es in der Privatwirtschaft selbstverständlich sei, interne Umschulungsmaßnahmen zu treffen. "Mit einer derartigen Maßnahme könnten diese Mitarbeiter an anderen Arbeitsplätzen wieder eingesetzt werden", meinte Walch.

Eisenbahner-Gewerkschaftschef Wilhelm Haberzettl sollte dem Ziel, das ÖBB-Sonderrecht auf betriebsbedingte Frühpensionierungen aufzuheben, nicht im Wege stehen, schloß Walch. (Schluß)

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