Hayek Institut ermöglicht kritische Kyoto-Diskussion mit Putin-Chefberater

Chefberater Putins: Kyoto-Unterstützung durch Russland "hält wissenschaftlicher Überprüfung nicht stand" / Hayek Institut: Kyoto-Protokoll ist "ein Plan, der nicht nachhaltig ist"

Wien (OTS) - Am Dienstag, 2. November, lädt das Hayek Institut zu einem Vortag zum Thema "The Kyoto Protocol: What does it bring to the world?" Diese Abendveranstaltung findet mit Unterstützung des International Policy Network (IPN) statt. Dessen Direktor Julian Morris spricht zum Thema "Climate Change and sustainable Development".

Kyoto-Protokoll richte wirtschaftlichen und ökologischen Schaden an

Schon bisher fand Illarionov klare Worte zum Kyoto-Protokoll aus der Sicht Russlands: Er stellte Ende September, sofort nach der Entscheidung Russlands, das Kyoto Protokoll zu unterzeichnen, klar, dass es sich dabei um eine "rein politische Entscheidung" handle, die "keiner wissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Überprüfung standhalten" könne.

"Gleichzeitig mit dieser Entscheidung hat die russische Regierung Maßnahmen eingeleitet, um den Schaden, den Kyoto anrichtet, zu minimieren. Es mag sein, dass Kyoto für einzelne spezifische Interessen dienlich sein wird. Die russische Volkswirtschaft und der Großteil der Bevölkerung werden aber unter Kyoto leiden", so Illarionov Ende September. Kyoto werde aber nicht nur volkswirtschaftlichen Schaden anrichten, sondern mittelbar auch ökologischen. Die Grund dafür sei der Rückzug moderner Technologien zur Reduktion des Treibstoffausstoßes, der durch Kyoto bedingt würde.

Hayek Institut: Politik muss zurück an den Start!

Barbara Lamprechter, Generalsekretärin des Hayek Instituts: "Wir holen Illarionov nach Österreich, weil seine klare Position die internationale Diskussion bereichert. Weltweit gibt es wirtschaftliche, soziale und ökologische Bedenken gegen das Kyoto-Protokoll. Wenn ein großes Land wie Russland für den Fall der Ratifizierung erhebliche Probleme auf sich zukommen sieht, muss das die internationale Gemeinschaft ernst nehmen. Auch in anderen europäischen Staaten wird Kyoto bereits kritisch überdacht. Die Politik muss zurück an den Start und bessere Konzepte für globalen Umweltschutz erarbeiten. Pläne, deren Verwirklichung der Wirtschaft schadet, können auf lange Sicht nie nachhaltig sein."

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