NEWS-Gallup-Umfrage: Fischer und Plassnik beliebteste Politiker.

Wien (OTS) - Neo-Außenministerin Ursula Plassnik legt Umfrage-Traumstart hin: 56% persönliche Zustimmung. Bundespräsident Heinz Fischer weiter im Hoch: 67% mit seiner Amtsführung zufrieden.

Laut einer aktuellen Umfrage des Gallup-Instituts im Auftrag von NEWS ist der Einstieg von Ursula Plassnik in die Politik sehr gut gelungen: Ihr Bekanntheitsgrad liegt bei 86% , 27% meinen, dass sie ihre Aufgabe besser erfüllen wird als Vorgängerin Benita Ferrero-Waldner, nur vier Prozent nehmen an, dass sie schlechter arbeiten wird, der Rest erwartet gleich gute Leistungen. 56% meinen in einer Einzel-Abfrage mit 400 telefonischen Interviews, dass sie künftig eine wichtigere politische Rolle spielen soll - ein Wert, der für eine Neueinsteigerin noch nie gemessen wurde.

Bei der selben Frage im NEWS-Gallup-Politbarometer, bei der freilich sämtliche Spitzenpolitiker in 2.000 Interviews abgefragt werden, liegt sie damit hinter Heinz Fischer (65% Zustimmung, plus fünf Prozent gegenüber Ende September) und vor Amtsvorgängerin Benita Ferrero-Waldner (47% , plus/minus Null) auf Platz zwei.

Die Spitzenposition in sämtlichen abgefragten Werten baut freilich Bundespräsident Heinz Fischer weiter aus, der etwa fünf Prozent persönliche Zustimmung dazugewinnen konnte. 67% sind mit Fischers Amtsführung sehr zufrieden oder zufrieden. Im Durchschnitt der nach Schulnoten-System abgefragten Zufriedenheit kommt Fischer auf die extrem gute Note 2,05. 34% bewerten Fischers Arbeit besser als die seines Vorgängers Thomas Klestil, acht Prozent beurteilen ihn schlechter, 59% sehen beide Präsidenten gleich gut.

ÖVP-intern hoch interessant ist, dass im Polit-Barometer Landeshauptmann Erwin Pröll mit 39% Zustimmung (plus zwei Prozent) Kanzler Wolfgang Schüssel (37%, minus eins) überholt hat. Der Kanzler liegt damit hinter Grünen-Chef Alexander Van der Bellen (42 Prozent, plus/minus Null) und SP-Chef Alfred Gusenbauer (38%, minus eins) -der freilich wiederum SP-intern klar von Wiens Bürgermeister Michael Häupl (41%, plus/minus Null) abgehängt wird. Weiter im Sinkflug:
Finanzminister Karl-Heinz Grasser mit 31% einen weiteren Prozentpunkt verloren und von früheren Werten um die 50% persönlicher Zustimmung meilenweit entfernt.

Ganz am unteren Ende der Skala liegt derzeit der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider: Nur noch 20% (minus zwei gegenüber September) wollen, dass er künftig eine wichtigere politische Rolle spielt. Haider teilt sich damit den drittletzten Platz mit seiner Schwester Ursula Haubner und Sozialminister Herbert Haupt. Nur noch Verteidigungsminister Günther Platter und Justizminister Karin Miklautsch werden schlechter bewertet.

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