Stenzel: Barroso hat Gesetz des Handelns behalten

Ferrero-Waldner ist als designierte Kommissarin unumstritten

Straßburg, 27. Oktober 2004 (ÖVP-PK) "Jose Manuel Barroso hat mit seiner Erklärung, das Kommissionsteam heute nicht der Abstimmung durch das Europäische Parlament zu stellen, die einzig richtige Möglichkeit gewählt und damit das Gesetz des Handelns in der Hand behalten. Trotz des Triumphgeheuls mancher
Sozialdemokraten und Kommunisten ist die Rechnung der linken Seite des Hauses nicht aufgegangen, nur einen christdemokratischen Kommissar aus Barrosos Team hinaus zu schießen", sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Delegationsleiterin Ursula Stenzel in einer ersten Reaktion auf die Erklärung Barrosos. ****

Barroso habe von sich aus um diese Verschiebung der Abstimmung angesucht. Jetzt seien er und der Rat am Zug, Verbesserungen und Stärkungen am Kommissionsteam vorzunehmen. "Barroso hat damit Zeit gewonnen, um an mehreren Schwachstellen nachzubessern. Es geht
nicht um einen Kommissar, der geopfert werden sollte. Es geht um Änderungen in verschiedenen Bereichen wie der Wettbewerbspolitik, dem Energieressort oder der Landwirtschaft", so Stenzel.

Unumstritten sei und bleibe jedoch die österreichische designierte Kommissarin Benita Ferrero-Waldner. "Es gab und gibt eine breiteste Zustimmung auf Grund ihrer Kompetenz und ihrer überaus erfolgreichen Präsentation vor dem Europäischen Parlament. Mit ihrem wichtigen Ressort wird sie in Zukunft in einer starken Kommission eine wesentliche Rolle spielen", ist Stenzel abschließend überzeugt.

Rückfragen & Kontakt:

MEP Ursula Stenzel, Tel.: 0033-3-8817-5766
(ustenzel@europarl.eu.int) oder Mag. Philipp M. Schulmeister, EVP-
ED Pressestelle, Tel.: 0032-475 79 00 21
(pschulmeister@europarl.eu.int)

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0003