OEGV begrüßt die gesenkte Rezeptgebühr für Generika

Einsparungen von mindesten 35,8 Millionen Euro sind nun möglich

Wien (OTS) - Der Österreichische Generikaverband (OEGV) begrüßt die schon lange geforderte und nun endlich beschlossene Senkung der Rezeptgebühr für Generika auf 4 Euro. "Die reduzierte Rezeptgebühr ist ein wichtiges Signal an die PatientInnen, Einsparungen durch Generika zu unterstützen. Denn die gesenkte Rezeptgebühr für alle Generika kommt beiden Seiten zugute: den Krankenkassen und den sparwilligen PatientInnen", so Wolfgang Andiel, Obmann des Österreichischen Generikaverbandes.

In Österreich könnten 30,5 Prozent aller Arzneimittel als Generika verordnet werden, das würde 54,5 Millionen von insgesamt 178,4 Millionen Packungen entsprechen. Die tatsächliche Verordnungsmenge von Generika liegt momentan hingegen bei lediglich 25 Millionen Packungen, das sind nur 13 Prozent vom Gesamtmarkt.

Einsparungen von mindestens 35,8 Millionen Euro möglich

Das Ziel der Regierung - eine Verdoppelung des Generika-Anteils -wird eine einschneidende Kostenoptimierung im Arzneimittelbereich bewirken: Mindestens 35,8 Millionen Euro können ohne Einbußen in der Therapiequalität für den Patienten eingespart werden."Die frei werdenden Mittel können zur Qualitätssicherung im Gesundheitssystem beitragen und machen nachrückende Innovationen weiterhin leistbar", betont Wolfgang Andiel. "Die Entwicklung des österreichischen Arzneimittelmarktes hinkt den europaweiten Standards noch nach", stellt Andiel fest. "Dies wird sich aber bald ändern: Die gesenkte Rezeptgebühr für Generika hilft nun beiden Seiten sparen: den Krankenkassen UND den PatientInnen."

Fessel-GfK und Spectra-Studien belegen die Wirksamkeit einer reduzierten Rezeptgebühr als Lenkungsinstrument, um den Generika-Anteil zu erhöhen und so massive Einsparungen bei Arzneimittelkosten zu erreichen. "Dass der erhöhte Einsatz von Generika zwingend notwendig ist, um die Qualität des Gesundheitssystems sicher zu stellen, hat sich bereits in ganz Europa herumgesprochen, nun auch in Österreich", stellt Andiel fest.

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