Warmuth: Kärntner Lebenssicherung muss Mehrkindfamilien und Alleinerzieher bevorzugen

FPÖ-Sozialsprecherin fordert Einführung einer "Mütterpension" , "Familienfonds neu" und Intensivierung des Projektes "Alt werden zu Hause"

Klagenfurt (OTS) - Als positiven Entwicklungsschritt für sozial benachteiligte Menschen bezeichnet die FPÖ-Sozial- und Familiensprecherin Wilma Warmuth die im FPÖ-SPÖ-Arbeitsübereinkommen festgeschriebene Kärntner Lebenssicherung. Aus der Tatsache, dass aus der Vielzahl von Einzelförderungen es zu einem gesetzlich garantierten Anspruch als Ausgleich zu monatlich geringen Einkommen kommen muss, besteht nun eklatanter Handlungsbedarf, betont Warmuth.

Die zunehmende Armut im Frauen-, Senioren-, Alleinerzieher- und Mehrkindfamilienbereich muss zu einer fairen Regelung in Bezug auf einen monatlichen Sockelbetrag mit Rechtsanspruch für die Betroffenen führen. Daher fordert die FPÖ-Sozialsprecherin Warmuth nach der Kärnten weiten Ist-Analyse betreffend Transferleistungen von Land und Bund auch die Berücksichtigung der Themenstellungen, wie "Mütterpension" für Frauen, die Betreuungsarbeit in der Familie leisteten, aber bislang durch den sozialen Rost fallen. Zudem müssten auch der Bereich "Familienfonds neu" als Hilfe für Alleinerzieher und Mehrkindfamilien intensiviert und das Projekt "Alt werden zu Hause" in die Kärntner Lebenssicherung eingebaut werden, so die Sozialpolitikerin.

"Soziale Transferleistungen müssen fair gestaltet werden, ohne Parallelstrukturen und Gießkannenprinzip, sondern lediglich nach sachlich fundierter Analyse in Richtung Bedürftigkeit der Betroffenen! Zudem muss die Abwicklung der Förderschritte lediglich mit einer Anlaufstelle in den Sozial- und Gesundheitssprengeln in den Kärntner Bezirken vereinfacht werden," fordert die FPÖ-Sozialsprecherin Wilma Warmuth.

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