FPÖ zur Jugendarbeit: Aufsuchend tätig werden, Kräfte bündeln

Wien (OTS) - Mit einem Netzwerk aller im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit tätigen Institutionen, der öffentlichen wie der privaten, sollte gemeinsam mit Experten die Kinder- und Jugendarbeit auf eine neue Basis gestellt werden. Diesen Vorschlag erläuterten Mittwoch Stadträtin Karin Landauer und LAbg. Mag. Heidrun Schmalenberg in einer Pressekonferenz der Wiener FPÖ. Grundlage für diese Aktivität müsste ein Minimalkonsens über Erziehungsziele und -methoden zwischen allen Institutionen sein. Mit der Bündelung der Kräfte in diesem Bereich könnten nicht zuletzt auch Kosten gespart werden. In dieses Projekt müssten aber auch die Eltern eingebunden werden, denn eines der Probleme neben steigender Gewaltbereitschaft, Drogen usw. bei den Jugendlichen sei, "wie erreicht man die Eltern, bevor das Jugendamt eingeschaltet werden muss". Für die Eltern von "Problemkindern" sollte daher in den Familienberatungsstellen, den Kindergärten bis hin zu den Volkshochschulen Kurse angeboten werden, wo auf die spezifischen Probleme eingegangen werden könne. Diese Kurse sollten z.B. unterteilt werden für AlleinerzieherInnen, Väter und MigrantInnen. Die Arbeit sowohl mit den Kindern und Jugendlichen als auch mit den Eltern müsste als aufsuchende Tätigkeit erfolgen und nach Möglichkeit auch stadtteilorientiert sein.

Die Idee für diese Vorschläge stammen nach Angaben der FPÖ-Politikerinnen aus der Europäischen Konferenz "Soziale Netzwerke", auf der von bereits erfolgreich praktizierten Beispielen, vor allem aus Deutschland, berichtet wurde. Ähnliches müsse auch in Wien möglich sein, gaben sich Landauer und Schmalenberg optimistisch und kündigten einen entsprechenden Antrag im Wiener Gemeinderat an.

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