Martinz: Rechnungshof muss Seebühne prüfen

ÖVP fordert umfangreiche Prüfung rund um die Seebühne und Transparenz, was mit Steuergeld seit Jahren passiert.

Klagenfurt (OTS) - Da sich selbst der Landeshauptmann und sein Stellvertreter fragen, wo das Steuergeld der letzten Jahre geflossen ist und ständig unterschiedliche Zahlen in den Medien herumgeistern, verlange die ÖVP eine umfassende Prüfung rund um die Seebühne durch den Rechnungshof. "Es kann ja wohl nicht sein, dass das alles ist, was nach jahrelangen Minuszahlen bei Besuchern und Budget übrig bleibt: Dass sich die Verantwortlichen fragen, wo das Geld ist", kritisiert Martinz. Er, Martinz, verurteile in diesem Zusammenhang, wie sich nun der Landeshauptmann und sein Stellvertreter am eigenen Geschäftsführer abputzen und sich damit aus der Verantwortung stehlen.
"Ich fordere die Prüfung sämtlicher Betreiber, die uns bisher auf der Seebühne ein Märchen vorgespielt haben und aller Gesellschaften, die mit den Spielchen auf der und rund um die Seebühne befasst waren", sagt Martinz. Weiters setze er sich für eine Offenlegung sämtlicher Verträge mit Intendanten, Geschäftsführern und Caterern ein. "Wir brauchen eine 100 %ige Transparenz, was mit dem Steuergeld der Kärntnerinnen und Kärntner passiert. Alle gratis auf die Seebühne einzuladen, ist zu wenig", so Martinz weiter.
Auch die vom Landeshauptmann geforderte neue Gesellschaft mit einem neuen Namen sein nicht des Geld-Rätsels Lösung. "Sei Jahren gibt es ein Minus bei Besuchern und beim Geld. Jedes Jahr aber gibt es neue Versprechen und neue Intendanten. Aber das Minus und das Chaos nach der Saison bleibt immer gleich", hält Martinz fest. Wenn auch die SPÖ und die FPÖ für die Transparenz stehen, werden sie dem Antrag zustimmen. Wenn nicht, sei offensichtlich, dass das nächste Stück auf der Seebühne den blau-roten Verschleierungs-Baronen gewidmet ist. Dass die SPÖ noch weniger wisse, wo das viele Geld geblieben ist, beweise die Kultursprecherin in einer Aussendung. "Im Budget 2005 sind zusätzlich 200.000 Euro zu den bisherigen 467.000 Euro niedergeschrieben. Die SPÖ wäre gut beraten, das Budget zu lesen, dem sie nach allen Packeleien mit der FPÖ doch zustimmen wird", rät Martinz.

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