mobilkom austria-Studie: Österreichs Wirtschaftstreibende sehen erst nach 2005 wieder Wachstumschancen

Wien (OTS) - mobilkom austria befragte 200 Manager in fünf Branchen: Für das Jahr 2005 sehen 32 % aller Manager keine Wachstumschancen - vor allem Industrie und Dienstleistungsbranche sehen das kommende Jahr negativ. Blickt die österreichische Wirtschaft weiter in die Zukunft, verändert sich das Bild: Bis 2007 geben nur noch 20 % pessimistische Prognosen ab. Die IKT (Informations- und Telkobranche) sieht bereits ab 2005 steigende Wachstumschancen.

Wie denken Österreichs Manager über die Wirtschaftslage, mit welchen Erfolgsstrategien machen sie ihr Unternehmen "fit" und "sexy" und welchen Herausforderungen stellen sie sich in der Zukunft? Mit diesem Fragenkatalog ging mobilkom austria im Herbst 2004 auf über 200 heimische Wirtschaftstreibende in fünf unterschiedlichen Branchen zu: Handel/Konsumgüter-Sektor, Finanzdienstleister, IKT-Branche, das Dienstleistungssegment (z.B. Tourismus) und die Industrie (z.B. Sachgüter-Industrie).

"Ich bin überrascht, dass Manager erst nach dem kommenden Jahr wieder Vertrauen in die Zukunft haben und Wachstumschancen sehen", kommentiert Dipl.-Ing. Dr. Boris Nemsic, Generaldirektor mobilkom austria und COO Wireless Telekom Austria, die Studie, die von Millward Brown durchgeführt wurde. Blicken heute 32 % der Manager pessimistisch in das Wirtschaftsjahr 2005, sind es bis 2007 nur mehr 20 %. 18 % der Manager glauben, dass bis 2007 die heimische Wirtschaft wieder gute Wachstumsaussichten hat. Diese Zahl erhöht sich nochmals, wenn man Manager nach einer Einschätzung für ihr eigenes Unternehmen fragt: Hier sind ein Viertel der Befragten positiv gestimmt.

74 % der IKT-Manager sehen für die Branche beste Zukunftschancen

Den bejahendsten Zukunftsblick hat die IKT-Branche: 74 % der befragten IT- und Telekom-Manager sehen bereits ab 2005 gute Chancen für die eigene Branche. Nur 38 % der CEOs aus der Industrie schätzen die Zukunft ihrer Branche ab 2005 als positiv ein, bei den Dienstleistungschefs sind es 35 %. Im Finanz-, Banken und Versicherungswesen ist jeder dritte Manager zuversichtlich: 32 % geben der eigenen Branche gute Wachstumschancen, im Handel und dem Konsumgüter-Sektor sind es sogar nur 29 %. Dazu Boris Nemsic:
"Begeisterung und Optimismus sind die Grundlage für das rasche Wachstum der Mobilfunkbranche. Ich wünsche mir, dass wir mit unserer Dynamik die gesamte österreichische Wirtschaft anstecken können."

Wichtigste Erfolgskriterien: Qualität, Flexibilität und Kundenorientierung

Was sind die ausschlaggebenden Faktoren, damit sich Unternehmen und Branchen erfolgreich entwickeln, wie machen sich Unternehmen "sexy" und "fit"? Platz 1 in der Liste der Erfolgsfaktoren, die das eigene Unternehmen auf Vordermann bringen sollen, nimmt die Qualität ein: 91 % der Manager sehen hochwertige qualitative Leistungen und Qualitätsprodukte als Schlüssel für künftiges Wachstum. Auf Platz 2 liegt mit 86 % der Faktor Flexibilität, ex aequo mit Kundenorientierung. Eine aggressive Preispolitik oder das Etablieren einer Billiglinie rangieren nicht unter den fünf Erfolgsfaktoren Österreichs. Die Geiz-ist-geil-Strategie wird von 84 % der Manager abgelehnt.

Manfred Tautscher, Studienautor und Geschäftsführer von Millward Brown Deutschland, sieht für jede Branche eine eigene Ausprägung an Erfolgsfaktoren: "Während der Industriebereich auf Schnelligkeit setzt, stehen bei Handel- und Konsumgüterbetrieben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ganz vorne. Bei Unternehmen des IT-und Telekomsektors spielt Innovationskraft die Hauptrolle. Preis und Größe sind nachgereihte Faktoren, die über den Erfolg einer Branche oder eines Unternehmens wenig aussagen."

45 % der Wirtschaft sieht regionale, 32 % internationale Chancen

Die Frage, ob Regionalität oder Internationalität wesentliche Voraussetzungen für künftigen Erfolg sind, geht in Österreich noch immer zugunsten des regionalen Raumes aus: Nahezu jeder zweite Manager (45 %) spricht sich dafür aus, im eigenen Wirtschaftsraum zu bleiben, jeder dritte (32 %) sieht das Glück seiner Branche im Aufbruch in neue Märkte. "Hier zeigen sich vor allem deutliche Unterschiede in den Wirtschaftszweigen", berichtet Manfred Tautscher. "Die Industrie ist überwiegend regional orientiert, ebenso die Dienstleistungs- und Tourismusbranche. Den größten internationalen Ausschlag weist die IKT auf."

Schwedens Management-Gurus hinterfragen die Erfolgskriterien der Wirtschaft

Mit diesen Thesen werden heute Abend Kjell A Nordström und Jonas Ridderstrale konfrontiert. Auf Einladung von mobilkom austria kommen die schwedischen Management-Gurus zum mobile.futuretalk von mobilkom austria ins Wiener MuseumsQuartier. Sie werden den rund 500 Gästen die Frage beantworten, welche Strategien sie verfolgen können, um in einer Welt des immer härter werdenden Wettbewerbes erfolgreich zu sein. Der Aufruf von Nordström und Ridderstrale: "Either be fit or sexy!" und "Schluss mit Karaoke-Denken. Marketing-Klone sind out."

Einmal im Jahr lädt mobilkom austria Trendsetter und Opinion-Leader zum Gedankenaustausch im Rahmen des mobile.futuretalk. Der mobile.futuretalk ist eine Dialogplattform für die Opinion-Leader Österreichs und ermöglicht einen direkten Transfer von Ideen und Meinungen zwischen Wirtschaft, Politik, Kreativ-Branche und Wissenschaft. Der mobile.futuretalk findet heuer bereits zum vierten Mal statt: Im Jahr 2001 war Faith Popcorn, Autorin von EVAlution und Begründerin des "Cocooning", zu Gast in Wien, 2002 Esther Dyson, die "First Lady des Internet". 2003 war der amerikanische Bestseller-Autor Douglas Rushkoff mit seiner "Social Currency"-These Keynote Speaker im Wiener MuseumsQuartier.

Mehr über den mobile.futuretalk 2004 erfahren Sie unter www.mobilefuturetalk.at.

Druckfähige Fotos zu den Vortragenden finden Sie unter www.mobilkomaustria.com/medienarchiv.

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