LHStv. Ambrozy kritisiert Erhöhung des Spitalskostenbeitrages und der Rezeptgebühr

Neuer Finanzausgleich teilweise "sozial unausgewogen"

Klagenfurt (LPD) - Kärntens Gesundheitsreferent LHStv. Peter Ambrozy hat heute, Mittwoch, Teile des neuen Finanzausgleichs als "sozial unausgewogen" bezeichnet. Konkret kritisierte Ambrozy die Erhöhung des Spitalskostenbeitrages und der Rezeptgebühr.

Diese Maßnahmen seien vor allem deshalb ungerecht, weil sie keinen Unterschied zwischen Groß- und Kleinverdienern machen würden, so Ambrozy. "Für eine Millionärsgattin sind zehn Euro nichts, aber für eine kranke Mindestrentnerin ist das sehr viel", betonte der Gesundheitsreferent.

Ganz offensichtlich sei der neue Finanzausgleich ein Notprogramm der Bundesregierung, dessen Auswirkungen auf die Bevölkerung man genauestens prüfen werde, kündigte Ambrozy an.
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