Der Meister und die Diven: "Bergman und die Frauen" im ORF

Mit Premiere von "Sarabande" und Doku über "seine" Stars

Wien (OTS) - Nicht weniger als das Finalwerk eines
Meisterregisseurs steht am Sonntag, dem 31. Oktober 2004, um 23.00 Uhr in ORF 2 erstmals auf dem ORF-Programm: "Sarabande" heißt Ingmar Bergmans jüngster und nach eigenen Angaben letzter Film, den der renommierte schwedische Filmemacher nach jahrelanger Schaffenspause in Anknüpfung an seine vor 32 Jahren entstandenen "Szenen einer Ehe" mit Liv Ullmann und Erland Josephson drehte. In "Sarabande" kommt es - in der gleichen Besetzung - zu einem packenden Wiedersehen zwischen Marianne und Johan, das sich zu einem eindringlichen Drama um familiäre Machtkämpfe, Befreiungsversuche und Wiederversöhnung entspinnt. Im Rahmen seines Engagements nicht nur für den österreichischen, sondern auch für den europäischen Film unterstützte der ORF die mittlerweile mit dem Prix Italia ausgezeichnete Produktion. Die Jury bezeichnete das Drama als ein weiteres "Hauptwerk" Bergmans und lobte es als "dicht, essenziell, poetisch, einzigartig". An der Seite von Liv Ullmann und Erland Josephson spielen in weiteren Rollen u. a. Börje Ahlstedt, Julia Dufvenius und Gunnel Fred.

Im Anschluss an die "Sarabande"-Premiere zeigt ORF 2 am 31. Oktober um 0.45 Uhr die Doku "Schwestern im Leben", in der die Bergman-Diven Bibi Anderson, Ghita Nörby und Liv Ullmann porträtiert werden. Ausschnitte zeigen sie in ihren bekanntesten Filmrollen, in ihren Gesprächen geht es um "private" Leidenschaften und um die Lebensbilanz. Sie sprechen über Sexualität und Liebe in der Jugend und im Alter, über das Älterwerden und vor allem über die Krisen als Künstlerin und Mensch. Sie blicken mit den Augen der reifen und abgeklärten, aber keinesfalls resignierenden Persönlichkeit auf die gegenwärtige Welt und schauen zurück auf die gemeinsame Lebensphase mit Kinoaltmeister Ingmar Bergman. Nachdenklich, verspielt und optimistisch, in manchen Momenten schleicht sich auch die eine oder andere Eitelkeit ins Bild.

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