Leichtfried: Bewässerungsanlage für Weinberge gefördert

Landwirtschaft braucht Infrastruktur um auf globalen Märkten bestehen zu können

St. Pölten (SPI) - "Wein aus dem Kamptal hat nicht nur eine lange Tradition, sondern auch eine hervorragende Qualität, die weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt ist. Für das Kamptal ist Wein in den letzen Jahren immer mehr zum absoluten Wirtschaftsfaktor geworden. Neben einem guten Ruf brauchen die Weinbauern der Region aber natürlich auch die entsprechende Infrastruktur. Auch beim Wein ist mittlerweile ein globaler Markt entstanden - ebenso wie wir in jedem Supermarkt Weine aus Chile oder Australien kaufen können, ist der Wein aus dem Kamptal ein wichtiges Exportgut. Um auf diesem globalen Markt bestehen zu können, müssen die heimischen Landwirte aber auch die Voraussetzungen geboten bekommen, um mithalten zu können", erläutert der Landwirtschaftssprecher der SPNÖ, LAbg. Mag. Günther Leichtfried. Vom Land Niederösterreich wurde nun eine Förderung für die Bewässerungsanlage von Steinhaus und Käferberg in Langenlois beschlossen. Das gesamte Projekt wird mit 1,1 Millionen Euro veranschlagt, vom Land wurde ein 10%iger Landesbeitrag, also 110.000 Euro bewilligt.****

Die Lagen Käferberg und Steinhaus sind im Kamptal vor allem für den Grünen Veltliner bekannt. Die Lage Steinhaus ist durch eine geringe Auflage mit hohem Steinanteil gekennzeichnet, dadurch ist zwar die Bodenbearbeitung erschwert, durch den Steinanteil kann aber auch die Sonnenenergie besonders gut gespeichert werden, wodurch eine besonders gleichmäßige Reifung ermöglicht wird. Der Käferberg bietet neben leicht sandigen Zonen auch schwere Tonböden und Gföhler Gneis. Die Lage zeichnet sich durch ein eigenes, eher kühles Mikroklima aus, das es ermöglicht, die Trauben so lange an den Reben zu belassen, bis sie ihre physiologische Reife erreicht haben. Dadurch entwickelt sich ein finessenreicher und eleganter Wein. "Die Besonderheiten der einzelnen Lagen der Region sind bei Weinkennern im In- und Ausland bekannt und beliebt. Eine Verbesserung für die Weinbauern ist daher nicht nur eine wichtiger Schritt zur Erleichterung der Arbeitsbedingungen, sondern auch vor allem ein Schritt zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Region", so Leichtfried abschließend.
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