VP-Prochaska: Aus dem Donaukanal wird die Kleine Donau

Wien (VP-Klub): "Richten wir unsere Aufmerksamkeit auf ein Plätzchen, das der Bürgermeister so plakativ geheim halten will - allerdings leider nicht aus Gründen der Schönheit. Es handelt sich dabei um ein 17km langes Fließgewässern, das mit der Uferlandschaft beinahe die Größe des 7. und 8. Bezirks erreicht - den Donaukanal", betonte der ÖVP Wien LAbg. Johannes Prochaska in der heutigen Gemeinderatssitzung.

Die weitgehende Unansehnlichkeit dieses Geländes sei schon vor 1,5 Jahrzehnten Gegenstand gestalterischer Überlegungen anlässlich der Errichtung des rechten Hauptsammelkanals gewesen. Im September '89 waren die damaligen Stadträte Dr. Michael Häupl und Hannes Swoboda ausgerückt, um den Wienern einen neuen Erholungsraum zu schaffen, indem sie dem Donaukanal ein neues Outfit und einen neuen Namen geben wollten. Schon bis zum Expo-Termin sollte einiges fertig sein. "Naja, weder die Expo. Noch irgendetwas von den angekündigten Halbinseln, wechselnden Böschungsneigungen, Durchstichen, aktivem Schiffsverkehr oder einem neuen Alt-Arm zum Lusthaus wurde durchgesetzt. Selbst der Namenswechsel missglückte deutlich - der Donauarm heißt, wie er aussieht, nämlich Kanal", bedauert Prochaska.

Die ÖVP Wien habe daher einen neuen Anlauf unternommen und mit dem Projekt "Urban Waters" Ideen und Entwürfe für das Gewässer und die Ufergestaltung vorgestellt. In eindrucksvoller Weise sei dargestellt worden, wie der Stadtraum durch Reaktivierung und Renaturierung des Donaukanals zum Positiven verändert werden könne. "Da langläufig Namen auch Identitäten prägen, haben wir die Umbenennung des Donaukanals in 'Kleine Donau' beantragt. Geben wir dem Donaukanal mit dem neuen Namen auch eine neue Chance", betonte Prochaska abschließend.

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