Edlinger: Pensionistenverband begrüßt zusätzliche Heizkostenhilfe in Wien

Wien (SPW) Der Wiener Pensionistenverband begrüßt die Initiative der Wiener SPÖ, zusätzlich zur Heizbeihilfe für Sozialhilfeempfänger im kommenden Winter auch einen Heizkostenzuschuss in Höhe von 50 Euro zu gewähren. "Das ist eine Hilfe vor allem für jene Pensionisten, die zu den vielen Mehrbelastungen und Einschränkungen der letzten Jahren trotz ihrer kleinen Pensionen jetzt auch noch hohe Heizkosten verkraften müssen", freut sich der Vizepräsident und Wiener Landesvorsitzende des Pensionistenverbandes Österreich, der frühere Finanzminister Rudolf Edlinger, in einer Stellungnahme am Freitag.****

In Wien soll es demnach für alle Bezieher von Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Sozialhilfe, Kinderbetreuungsgeld und für für alle Pensionisten, deren Einkommen die geltenden Ausgleichszulagenrichtsätze (653,19 Euro bei Alleinstehenden, 1.105,-Euro bei Ehepaare, zusätzlich 69,52 Euro je Kind) nicht überschreiten, einen Heizkostenzuschuss von 50,- Euro geben.

"Man muss bedenken, dass die durchschnittliche Pension in Österreich nur 929 Euro monatlich beträgt. Jeder sechste Pensionist lebt in Österreich laut Sozialbericht an oder unter der Armutsgrenze. Die gestiegenen Energiepreise belasten daher vor allem Pensionisten-Haushalte. Diese brauchen daher diese Hilfe und Entlastung dringend. Dass diese Hilfe in Form eines Heizkostenzuschusses von der Stadt Wien kommt, beweist ihr soziales Verständnis. Dass eine solche Hilfe nicht vom Bund kommt, ist besonders unsozial, denn es ist Finanzminister Grasser, der von den höheren Energiepreisen im Weg der Umsatzsteuer heuer Mehreinnahmen von geschätzten 270 Millionen Euro haben wird und dennoch nichts davon hergeben will", so der frühere Finanzminister.

"Es ist sehr traurig, dass sich diese Bundesregierung so wenig um die älteren Menschen kümmert", so Edlinger und erneuert seine Forderung, im Jahr 2005 sowohl die Pensionen wie auch das Pflegegeld um mindestens 2,5 Prozent zu erhöhen, damit es zu keinem weiteren Kaufkraftverlust bei den Pensionisten kommt. Die erwartete Inflation von etwa 2 Prozent und die neuerliche Erhöhung der Krankenversicherungsbeitrages der Pensionisten um 0,5 Prozent mit Jahresbeginn 2005 machen diese Erhöhung der Pensionen dringend notwendig, so Edlinger. (Schluss)

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