Kandlhofer fordert nachhaltige Finanzierung des Gesundheitswesens

Wien (OTS) - Eine nachhaltige Finanzierung der sozialen Krankenversicherung für die Jahre 2005 und 2006 und kein weiteres Belastungspaket aufgrund der für kommenden Montag geplanten nächsten Runde zur Finanzierung der Spitäler zwischen Bund und Ländern fordert der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger. Josef Kandlhofer, Sprecher der Geschäftsführung im Hauptverband: "Der Finanzminister hat in einem persönlichen Gespräch zugesagt, dass die Finanzierung der sozialen Krankenversicherung für die kommenden Jahre sichergestellt wird und die Finanzierung der Spitäler die Krankenversicherung nicht weiter belasten wird."
Schon seit Monaten weisen Hauptverband, zahlreiche Gesundheitsökonomen und nicht zuletzt auch der Rechnungshof darauf hin, dass es im Bereich der landesfondsfinanzierten Spitäler Einsparungspotentiale in Milliarden-Höhe gibt. Von 1997 bis 2004 sind trotz angeblicher Kostendeckelung die Ausgaben der Sozialversicherung für die Krankenanstaltenfinanzierung von 2.741 Mio. Euro auf 3.529 Mio. Euro massiv angewachsen. Der Finanzierungsanteil der Sozialversicherung an den Landesfonds liegt zwischen 69,86 % in Wien und 74,79 % in Vorarlberg. Schon mehrmals hat der Hauptverband in der Vergangenheit Modelle präsentiert, wie die beiden Bereiche -intramurale Versorgung durch Spitäler sowie extramurale Versorgung durch niedergelassene Ärzte - effizient und kostengünstig organisert werden können und es nebenbei auch zu einer Verbesserung für die Patienten kommt.

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