SP-Hora: Künftiges Einkaufszentrum beim Happel-Stadion bringt wesentliche Verbesserung der Nahversorgung

Wien (SPW-K) - Eingehend mit den Vorteilen des geplanten Einkaufszentrums im Bereich des derzeitigen Pakplatzes beim Ernst-Happel-Stadion in 2. Wiener Gemeindebezirk, Leopoldstadt, setzte sich Freitag der Leopoldstädter Gemeinderat Karlheinz Hora in seinem Beitrag in der Debatte im Gemeinderat über dieses Vorhaben auseinander. Der Mandatar wies die Kritik der Oppositionsparteien zurück und warf seinerseits seinen Vorrednern von den Oppositionsparteien vor, mit dem Versuch, diese Einkaufsmeile zu verhindern, u.a. Wahlkampf für die kommende Wirtschaftskammerwahl zu betreiben.

In der Frage der schwierigen Situation für zahlreiche Geschäftsinhaber infolge des Wechseln der Mietverhältnisse ortete Hora die Ursachen auch und vor allem in den exorbitanten Steigerungen der Geschäftsmieten um bis zum Zehn-, ja sogar Zwanzigfachen. Der Mandatar wies darauf hin, dass einer der Kritiker des EKZ-Vorhabens, ÖVP-Gemeinderat Huber, Immobilienspezialist wäre, und richtete an diesen die Frage, warum es ihm nicht gelänge, dass Lokalmieten erschwinglich und für die Betreiber von Geschäften wirtschaftlich vertretbar blieben.

Hora erläuterte dann im Detail die seiner Meinung nach "mehr als kargen Einkaufsmöglichkeiten" für die rund 13.000 BewohnerInnen des Gebietes. Man könne, so der Gemeinderat, den Menschen, die dort wohnen, nicht ganz einfache sagen, nett, dass ihr hier seid, aber einkaufen müsst ihr leider woanders, etwa in der Shopping City Süd. Zudem würden in den nächsten Jahren noch weitere 1.000 Wohnungen in diesem Grätzl errichtet, aber auch neue Arbeitsplätze entlang der neuen U 2- Achse entstehen, führte der Redner aus. "Mit dem künftigen Einkaufsmöglichkeiten durch das neue Projekt wird die Nahversorgung in diesem Gebiet entscheidend verbessert", hob Hora hervor.

Außerdem wies Hora noch darauf hin, dass sich das EKZ-Projekt derzeit noch in einem Prozessstadium befinde, in den die Vorstellungen aller Beteiligten, der Stadtplanung, des Bezirks, des Investors, aber auch der Vertreter der beiden anderen wichtigen Geschäftsstraßen im Bezirk, miteinfließen würden. Die heute zu beschließende Flächenwidmung in diesem Gebiet nehme noch keinen Bezug auf das EKZ. Durch den Schritt würde u.a. die dort längere Zeit für die mehr als 200 Pächter von Kleingärten bestehende Bausperre aufgehoben werden, was für diese nun Rechtssicherheit im Zuge der Ausgestaltung ihrer Gärten und Objekte mit sich bringe, außerdem könne eine wertvolle Schwarzpappel in ihrem Bestand gesichert werden. Abschließend zeigte sich Hora erfreut darüber, dass in dem vorliegenden Plandokument nunmehr auch jene Widmung enthalten wäre, die für den Sportverein Hakoah notwendig wäre. Hora: "Ich bin überzeugt davon, dass es nun außer Streit steht, dass die so wichtige Grundstücksrestitution erfolgreichreich abgeschlossen wird". (Schluss)

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