Sozialpartner unterzeichnen ÖBB-Generalkollektivvertrag

"Mit zukunftsweisendem arbeitsrechtlichen Schritt wieder ein Stück sozialer Frieden gesichert"

Wien (ÖGB/WKÖ) - Die Präsidenten der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl, und des ÖGB, Fritz Verzetnitsch, haben gestern, Donnerstag, abend einen Generalkollektivvertrag für ÖBB unterzeichnet. "Ich erwarte mir, dass der heute unterzeichnete Kollektivvertag ein zukunftsweisender Schritt ist. Es ist uns damit gelungen, zu verhindern, dass seitens des Gesetzgebers in das Dienstrecht eingegriffen wird," sagte ÖGB-Präsident Verzetnitsch anlässlich der Unterzeichnung des ÖBB-Generalkollektivvertrages. "Mit dieser Einigung ist es uns gelungen, in Österreich wieder ein Stück sozialen Frieden zu sichern", erklärte WKÖ-Präsident Christoph Leitl.++++

Mit dem von den Sozialpartner-Präsidenten unterzeichneten Generalkollektivvertrag für ÖBB-Bedienstete wurden für den neuen ÖBB-Konzern wesentliche arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen geschaffen. An der Vertragsunterzeichnung nahmen neben den Sozialpartnerpräsidenten auch der Vorsitzende der Gewerkschaft der EisenbahnerInnen Wilhelm Haberzettl und seitens der ÖBB Vorstandsdirektor Erich Söllinger teil.

Die beiden Sozialpartnerpräsidenten erwarten sich durch den neuen Generalkollektivvertrag auch die Botschaft an die Kunden und Kundinnen, dass die Bahn mehr kann und Service und Leistungen verbessert werden. Dazu Leitl: "Die Lok wird kraftvoll durch Österreich ziehen." Künftig müsse weniger der Personalabbau und mehr das Kundenservice im Vordergrund stehen, so Verzetnitsch. "Konsens statt Konflikt", lautete das gemeinsame Resumee von WKÖ-Präsident Leitl und ÖGB-Präsident Verzetnitsch: "Wir sind froh, dass es gelungen ist, diesen Weg der Gemeinsamkeit zu gehen und dass die östereichische Sozialpartnerschaft nun durch eine Betriebspartnerschaft ergänzt wurde." (bm)

ÖGB, 22. Oktober
2004
Nr. 674

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