Grüne/Pilz: Wiener Pflegeheimgesetz - Die Richtung stimmt, doch es greift zu kurz

Wien (Grüne) - "Die neue Gesundheitsstadträtin Brauner hat verstanden, dass die jahrzehntelange Verschleppungspolitik der Wiener SPÖ-Regierung ein Ende haben musste", zeigt sich die Grüne Gesundheitssprecherin Sigrid Pilz zufrieden mit manchen Reformen, die das neue Pflegeheimgesetz verlangt. "Es wurde Zeit mit der Unmenschlichkeit Schluss zu machen, schwache alte Menschen in 7-Bett Zimmern aufzubewahren. Nun müssen auch die öffentlichen Pflegeheime in erster Linie Ein- und Zweibettzimmer anbieten."

"Leider bleibt auch Brauner auf halben Wege stehen", kritisiert Pilz vor allem den Umstand, dass es auch künftig 1000 Menschen sein werden, die im GZW Lainz leben müssen. "Moderne Geriatrie braucht kleine wohnortnahe Pflegeinrichtungen", betont Pilz "Frau Brauner sollte Lainz umwidmen und den alten Menschen ein Zuhause anstelle einer alten Kaserne anbieten."

Außerdem kritisieren die Wiener Grünen, dass keine rechtliche Verankerung der wertvollen Arbeit des Wiener Pflegeombudsmanns vorgesehen ist. Vogt hat die jahrzehntelange Kritik der Grünen an den menschenunwürdigen Verhältnissen in den Pflegeheimen ernst genommen und sich engagiert um die Lebensqualität der alten Menschen zu verbessern. Seine Stelle sollte nicht von der politischen Schönwetterlage abhängig sein", schließt Pilz

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