Finanzausschuss: Scheuch fordert mehr Geld für Forstwirtschaft und Investitionsmaßnahmen für den Tierschutz

Wien, 2004-10-22 (fpd) - "Die finanzielle Absicherung der heimischen Bäuerinnen und Bauern muss ein zentrales Anliegen der Politik sein", so der freiheitliche Agrarsprecher NR-Abg. DI Uwe Scheuch heute am Rande der Budgetverhandlungen im Parlament. *******

Laut Scheuch sind alle wichtigen Bereiche für die Landwirtschaft im Budget 2005 abgesichert. "Das 3 Milliarden Euro Paket, welches im Zuge der Koalitionsverhandlungen zwischen FPÖ und ÖVP vereinbart wurde, schafft auch den nötigen Spielraum um auf die Wünsche der heimischen Landwirtschaft ein zu gehen", so Scheuch weiter.

Heftige Diskussionen gab es um die Frage der Mittelverwendung, da man über die Gewichtung der einzelnen Bereiche unterschiedlicher Meinung sei. "Für die Forstwirtschaft gibt es zu wenig Geld", brachte es Scheuch auf den Punkt. "Wir müssen den Ländern hier mehr Geld zur Verfügung stellen."

Laut Scheuch stellt die Forstwirtschaft eine ganz bedeutende Einnahmequelle für die Bauern dar und gerade jetzt müsste man dafür sorgen, dass dieser Betriebszweig dementsprechend gefördert wird. "Für die Forstwirtschaft ist es nicht zufrieden stellend, dass die Verantwortung hier auf die Länder abgeschoben wird", so Scheuch. "Dadurch werden Mittel, welche eigentlich für die Forstwirtschaft gedacht sind, leider oft Zweck entfremdet." Die freiheitliche Bauernschaft fordert hier ein Umdenken, um die Waldwirtschaft auch künftig abzusichern.

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