Aktuelle Stunde - SP-Kato: "Bundesregierung lässt Opfer von Gewalt im Stich!"

Wien (SPW-K) - "Mir fehlt das Verständnis für die Polemik der Opposition, wenn es um ein Thema geht, dass uns alle betroffen machen soll", sagte heute Gemeinderätin Sonja Kato im Rahmen der Aktuellen Stunde zum Thema "Einsparungen des Bundes gefährden effektiven Schutz der Frauen vor Gewalt" im Wiener Gemeinderat. "Es ist skurril und unfassbar, wie die Debatte von der Opposition in diesem Haus geführt wird."*****

"Denn es geht heute darum, dass Frauen und Kinder, die von Gewalt betroffen sind, nicht mehr betreut werden können, weil die schwarzblaue Bundesregierung die Mittel für die Interventionsstellen gegen Gewalt in der Familie" gekürzt hat", so Kato weiter. "Wenn jetzt Ende Oktober angeblich eine Nachzahlung kommen soll, dann ist das für die Vereine zu spät, um seriös ihre Arbeit fortsetzen zu können." Die Stadt Wien behandle die von ihr unterstützten Vereine dagegen professionell und unterstütze sie mit Drei-Jahres-Verträgen, "mit denen seriös gearbeitet werden kann." Auf Bundesebene habe zuletzt SPÖ-Frauenministerin Barbara Prammer diese Drei-Jahres-Verträge eingeführt - "Schwarz-Blau hat das leider mit Amtsantritt sofort wieder abgeschafft."

Besonders tragisch wirke sich die Kürzung von Geldern unter anderem auf den Verein Ninlill aus, der sich der Betreuung behinderter Frauen widme. "Deshalb heute der Appell vor allem an die Wiener ÖVP, deren Ministerin Rauch-Kallat für die Unterstützungen zuständig ist: Finden Sie zurück zu einer menschlichen Politik Und und lassen Sie Frauen und Kinder, die Opfer von Gewalt sind, nicht alleine!" schloss Kato. (Schluss)

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