GRILLITSCH: GELUNGENER BUDGETENTWURF 2005/06

Stärkung der bäuerlichen Familienunternehmen steht im Vordergrund

Wien, 22. Oktober 2004 (ÖVP-PK) "Der vorliegende Entwurf für das Agrarbudget 2005 und 2006 ist aus Sicht des Bauernbundes gut gelungen, weil mit den vorgesehenen Mitteln nicht nur die Ökologisierung der heimischen Landwirtschaft weiter vorangetrieben wird, sondern vor allem die zahlreichen bäuerlichen Familienunternehmen gestärkt werden." Diese Bewertung des Budgetentwurfs nahm Bauernbund-Präsident Abg. Fritz Grillitsch anlässlich der heutigen Beratungen im Budgetausschuss vor. ****

Mit dem Finanzplan für die Dauer der Legislaturperiode, dem so genannten 3-Milliarden-Euro-Paket, sieht der ÖVP-Landwirtschaftssprecher aber nicht nur die bäuerlichen Einkommen gesichert: "Damit hat es Landwirtschaftsminister Josef Pröll auch ermöglicht, dass wir sämtliche EU-Förderprogramme national kofinanzieren können und damit kein Geld in Brüssel liegen lassen." Betroffen davon ist vor allem das Programm für die ländliche Entwicklung, für das in den beiden kommenden Jahren jeweils über eine Milliarde Euro an EU-, Bundes- und Landesmitteln veranschlagt sind.

Sehr erfreulich sei auch die gute Dotation für das Umweltprogramm ÖPUL mit pro Jahr deutlich mehr als 600 Millionen Euro. "Damit legt Österreich ein eindeutiges Bekenntnis zu einer ökologisch nachhaltigen Landwirtschaft ab. Die breite Akzeptanz dieses Programms, an dem bereits jetzt rund 75 Prozent der österreichischen Landwirtschaftsbetriebe mit fast 90 Prozent der Nutzfläche teilnehmen, wird weiter erhöht werden", ist Grillitsch sicher. Besonders wichtig sind ihm auch die Förderungen für Betriebe im Berg-und sonstigen benachteiligten Gebiet. Hier stehen für die beiden Jahre in Summe mehr als 600 Millionen zur Verfügung. "Das stellt sicher, dass auch die bäuerlichen Familien in diesen Gebieten weiterhin eine Perspektive haben", sagte der Bauernbund-Präsident.

"Auch die Opposition wird sich diesen vernünftigen Argumenten nicht verschließen können. Ich gehe daher davon aus, dass sie dem Entwurf in der Abstimmung am 17. November ihre Zustimmung erteilen wird", so Grillitsch abschließend.
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