"Der Mehlspeis-Adel": Die süßeste Versuchung seit es ORF-Dokus gibt

Kalorienreiches Fest für die Augen: Rot-weiß-rote Mehlspeis-Künstler am 31. Oktober in ORF 2

Wien (OTS) - Sie sind die Adeligen der Schokoladenglasur und Cremefüllung, zaubern ihren Anhängern ein süßes Lächeln auf die staubzuckerweißen Lippen und lassen deren (Lebkuchen-)herzen höher schlagen: Baronesse von Kipferl und Fürst von Rehrücken, die Zuckerguss-Figuren aus dem Hause Demel, die am Sonntag, dem 31. Oktober 2004, um 22.00 Uhr in ORF 2 durch die ORF-Kulturdokumentation "Der Mehlspeis-Adel" führen - und zu einer süßen Reise durch das rot-weiß-rote Mehlspeisen-Paradies einladen. Im sinnlichen Spiel zwischen den Schöpfern der köstlichen Verlockungen und jenen, die ihnen erliegen, besuchen Baronesse und Durchlaucht (gesprochen von Ulrike Beimpold und Wolfram Berger) den Zauner in Ischl, den Demel und das Sacher in Wien sowie das Tomaselli in Salzburg und lassen sich dort von Marzipanapferln, Nougatschifferln und Fürstinnenschnitten betören. Regisseurin Maria Magdalena Koller, die auch für das Buch verantwortlich zeichnet und mit ihrem Team soeben an der Fertigstellung der Koproduktion von Interspot Film, ORF und ARTE arbeitet, weiß, worauf sich das ORF-Publikum freuen kann: "Auf ein berauschendes Fest der Sinne, auf ein Hoch auf die österreichische Mehlspeisen-Kultur!", das in zahlreichen Selbstversuchen reifte: "Nach sieben Monaten im ‚Mehlspeisen-Taumel‘, in denen ich mich durch all die süßen Verlockungen gekostet habe, weiß ich, dass es nirgendwo sonst auf der Welt eine solch Dichte an Verführungskünstlern gibt wie in Österreich", so Koller.

Auch abseits der noblen Etablissements werden die hohen Zuckerguss-Herrschaften, die durch den "Mehlspeis-Adel" führen, mit unwiderstehlichen Gaumenfreuden verwöhnt: sie tummeln sich in der Produktionshalle der Aida, wo täglich bis zu 3.000 Kilogramm Süßwaren hergestellt werden, ebenso wie beim traditionellen Mohnfest im Waldviertel und sind Gäste auf einer steirischen Hochzeit. Von der Fülle der Köstlichkeiten, die ihnen die berühmten Zuckerbäcker, Patissiers und Hochzeitsköchinnen kredenzen, werden sie wohl noch lange träumen. Nur mehr träumen kann, so Maria Magdalena Koller, das Filmteam vom Idealgewicht - zu kalorienreich waren die Recherchearbeiten, zu verführerisch das Angebot an Süßem beim Dreh:
"Alle haben zugenommen", so die Regisseurin leicht seufzend. Koller ist sich aber auch der unwiderstehlichen Wirkung der Mehlspeisen bewusst: "Die Zahl der Naschkatzen im Team ist gestiegen."

Ein Fest für die Sinne - Zwischen Salzburg, Ischl und Wien

Nirgendwo sonst kommt die Sinnlichkeit und Genussfreudigkeit der Österreicher besser zum Ausdruck als in ihrer reichen Mehlspeis-Kultur. Schon der Kaiser war ein Süßer und hat sich von Katharina Schratt zum morgendlichen Tête-à-tête einen Guglhupf servieren lassen. Und auch "Jedermann" Peter Simonischek zerfließt wegen eines zarten Schaumgebildes namens Salzburger Nockerln. Um sie selbst zu kreieren, holte er sich prominente Unterstützung: die Vier-Hauben-Köchin Johanna Maier stand ihm bei der Zubereitung dieses flaumigen Soufflés zur Seite. Das Ergebnis war für beide gleichermaßen amüsant wie überraschend - und begleitet von Hochprozentigem: Denn die dritte Nockerl-Portion schaffte Theaterstar Simonischek nur mit Ausblick auf einen Magenbitter.

Das ist nur eine von vielen süßen Geschichten, die die Dokumentarfilmerin Maria Magdalena Koller und Kameramann Robert Neumüller mit vielfältigen Ingredienzien zu cremigen Sinnesfreuden verrühren. Das Ergebnis: Eine filmische Hommage an Österreichs Zuckerbäcker und an die rot-weiß-rote Mehlspeisen-Kultur, garniert mit interessanten kulturhistorischen Details.

"Der Mehlspeis-Adel" ist eine Koproduktion von Interspot Film, ORF und ARTE, hergestellt mit Unterstützung des rtr-fonds, und der dritte Film in der neuen ORF-Reihe opulenter Kultur-Hochglanzdokumentationen.

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