APA OTS Politikportalanalyse: Strasser, Plassnik und Schüssel an der Spitze

Innsbruck (OTS) - Innenminister Ernst Strasser steht an der Spitze des von MediaWatch im Auftrag von APA OTS wöchentlich erstellten Top-30 Politikerrankings. Die neue Außenministerin Ursula Plassnik erreicht auf Anhieb Platz zwei, Rang drei geht an Bundeskanzler Wolfgang Schüssel. Im Parteienranking führt die ÖVP vor FPÖ und SPÖ.

Im Blickfeld der Medien stand in der aktuellen Untersuchungswoche (15. bis 21. Oktober 2004) Ursula Plassnik. Schon länger wurde Plassnik als potentielle Nachfolgerin von Benita Ferrero-Waldner als Außenministerin gehandelt, nun präsentierte Bundeskanzler Schüssel die neue Ministerin offiziell. Plassnik belegt mit 569 Nennungen Rang zwei des Top-30 Politikerrankings, Schüssel mit 484 Nennungen den dritten Rang. Benita Ferrero-Waldner positioniert sich mit 182 Nennungen an achter Stelle.

Auf Platz eins des Top-30 Politikerrankings steht allerdings Innenminister Ernst Strasser mit 643 Nennungen Die Debatte rund um die Unterbringung von Flüchtlingen riss auch in der aktuellen Untersuchungswoche nicht ab. Mit der Asyldebatte als Top-Thema konnten sich auch der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider (Platz sechs / 276 Nennungen, weiteres Thema Kärntner Landesbudget), die Tiroler Landesrätin Christa Gangl (Platz 23 / 65 Nennungen) sowie der steirische Landesrat Kurt Flecker (Platz 24 / 63 Nennungen in der Wertung positionieren.

An vierter Position im Ranking der dreißig meist genannten PolitikerInnen in Österreichs Tageszeitungen liegt Finanzminister Karl-Heinz Grasser (435 Nennungen). Grasser verteidigte gemeinsam mit Staatssekretär Alfred Finz (Rang 17 / 81 Nennungen) den Voranschlag für das Budget 2005. Neben der sachlichen Kritik der Opposition sorgte die "Schulden-Karli"-Aussage von Alexander Van der Bellen (Rang 13 / 116 Nennungen) für Schlagzeilen.

Mit 188 Nennungen Platz fünf des Politikerrankings belegt Bundespräsident Heinz Fischer, der den israelischen Staatspräsidenten empfangen hat.

Hohe mediale Aufmerksamkeit erzielte in der aktuellen Untersuchungswoche auch die FPÖ. Dabei überlagerte die kontroverse Diskussion zum Thema Türkei die Finanzkrise der Partei. Heinz-Christian Strache positioniert sich mit 73 Nennungen auf Rang 19, Ursula Haubner folgt mit 72 Nennungen mit Rang 20 und Herbert Scheibner erreicht mit 60 Nennungen auf Rang 26.

Im Parteienranking ist die ÖVP mit 13 PolitikerInnen eindeutig die stärkste Partei. FPÖ und SPÖ können je sechs Akteure in der Wertung platzieren. Die Grünen sind mit zwei Vertretern in der Wertung präsent. Weiters im Ranking sind die parteilosen Politiker Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Bundespräsident Heinz Fischer und Justizministerin Karin Miklautsch.

MediaWatch analysiert im Auftrag von APA OTS die Präsenz österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über das OTS-Politikerportal http://www.politikportal.at kostenlos abrufbar.

Die kompletten Daten und alle bisherigen Analysen sind über den kostenpflichtigen Service http://www.defacto.at erhältlich (Download über den Link "Alle Analysen" am unteren Ende des Rankings).

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