Gewerkschaft Metall - Textil (GMT) solidarisch mit BA-CA-Beschäftigten

BA-CA verlässt Weg des Konsens

Wien (GMT/ÖGB) (OTS) - Die GMT unterstützt die BetriebsrätInnen und die Beschäftigten der Bank Austria - Creditanstalt in ihren aktuellen Protesten gegen die unfaire Vorgangsweise des BA-CA-Vorstandes beim Wechsel des bisher geltenden Kollektivvertrages. In einem Schreiben an BA-CA-Betriebsratsvorsitzende Hedwig Fuhrmann unterstützt die GMT die Vorgangsweise der Belegschaftsvertretung und der GPA.++++

Die Vorgangsweise des Vorstandes widerspricht nicht nur der in Österreich bewährten Kultur der Sozialpartnerschaft. Sie lässt auch jede Fairness gegenüber dem Betriebsrat und der Belegschaft vermissen. Denn mitten in den Verhandlungen über eine Neugestaltung des Kollektivvertrages wechselt die BA-CA unangekündigt die Kollektivvertragszugehörigkeit. Das ist eine Missachtung der Sozialpartnerschaft, eine Missachtung der Verhandlungspartner und eine unglaubliche Brüskierung der Beschäftigten.

In dem Konflikt geht es nicht nur um die Situation in der BA-CA. Es geht grundsätzlich darum, wie Unternehmen und deren Vorstände mit dem Prinzip der Sozialpartnerschaft, mit dem Weg des Miteinanders, umgehen. Die geltenden Kollektivverträge sind im Konsens erarbeitete Regelungen, die dem Wohl der Beschäftigten und dem Wohl der Unternehmen dienen. Dass diese Verträge einseitig, ohne Gespräche und ohne Verhandlungen aufgekündigt werden, können Gewerkschaften nicht hinnehmen.

"Die Gewerkschaft Metall - Textil ist daher in allen Punkten mit den Betriebsräten der BA-CA und der GPA voll solidarisch", erklären GMT-Vorsitzender Rudolf Nürnberger und Zentralsekretär Franz Riepl. "Die GMT wird sie in ihrem Kampf für Fairness und Gerechtigkeit für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen unterstützen!"

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Nani Kauer,
GMT-Presse,
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ÖGB, 22. Oktober 2005 Nr. 672

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