"72 Stunden ohne Kompromiss" voll angelaufen

5.000 Jugendliche seit gestern in Aktion

Wien (OTS) - Punkt 17 Uhr starteten gestern, Donnerstag, in ganz Österreich mehr als 5.000 Jugendliche in die Aktion "72 Stunden ohne Kompromiss", einer Initiative der Katholischen Jugend in Zusammenarbeit mit der Caritas. In über 350 Projekten sind die jungen Menschen an der Arbeit, um benachteiligten Menschen zu helfen. Die Uhr tickt: Bis Sonntag, 24. Oktober 2004, 17 Uhr, müssen alle Projekte abgeschlossen sein.

Überraschungseffekt. Beim Start gab es das eine oder andere "überraschte Gesicht". Die 17-jährige Johanna bekam einen Projektauftrag in der "Gruft", einem Betreuungszentrum für Obdachlose von der Wiener Caritas: "Wir arbeiten hier mit und für 50 obdachlose Menschen. Einige haben uns schon aus ihrem bewegten Leben erzählt. Diese Lebensgeschichten motivieren uns jetzt noch mehr, unsere Aufgabe zu lösen". Die Jugendlichen sollen durch Öffentlichkeitsarbeit (Stand vor der Mariahilfer Kirche) auf die Arbeit und Anliegen der "Gruft" aufmerksam machen. Die Jugendlichen sollen außerdem ein großes "Gruftspiel" entwerfen und dringend nötige Winterschuhe und Mäntel für die Obdachlosen sammeln, damit diese den Winter leichter überstehen.

Weitere Projektbeispiele zeigen die große Breite der Aktion: Von der Sanierung eines Kinderspielplatzes, der Organisation eines multikulturellen Benefizfußballspiels bis zur Renovierung eines Flüchtlingsheimes ist alles möglich.

"Diese Aktion trägt dazu bei, das Bewusstsein in der Gesellschaft für Leid und Not von Menschen zu wecken und zeigt auf, dass man nicht nur reden, sondern etwas für benachteiligte Menschen tun kann", so Eva-Maria Frick, die Projektkoordinatorin der Katholischen Jugend Österreich.

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Stefan Krobath
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