Harmonisierung: Achleitner für Besserstellung von Frauen bei Mehrlingsgeburten

Wien, 2004-10-13 (fpd) - Die freiheitliche Frauensprecherin Elke Achleitner spricht sich im Zuge der Pensionsharmonisierung für eine Besserstellung von Frauen bei Mehrlingsgeburten aus, die einen großen Mehraufwand bei der Kindererziehung bedeuten würden. Kindererziehung werde erstmals als Leistung anerkannt. "Die Mehrleistung bei der Erziehung von Zwillingen, Drillingen, Vierlingen usw. soll auch für die Pension von Frauen bei der Harmonisierung anerkannt werden", so Achleitner.

Unter jahrelanger SPÖ-Regierung gab es gerade in diesem Bereich eklatante Versäumnisse. Es sei der freiheitlichen Regierungsbeteiligung zu verdanken, dass die zahlreichen noch immer bestehenden Benachteiligungen für Frauen endlich beseitigt werden. Die Harmonisierung bringe gerade für die Frauen zahlreiche Vorteile, betonte Achleitner. So gebe es eine Aufwertung der bisherigen Ersatzzeiten für Kindererziehung, eine Anrechnung der Notstandshilfezeiten für die Pension, und zwar unabhängig vom Partnereinkommen, sieben statt fünfzehn Jahre Erwerbstätigkeit als Basis zur Erreichung einer Pension und die Möglichkeit des freiwilligen Splittings von Kindererziehungszeiten zwischen Ehepartnern.

Achleitner fordert, dass es zur Besserstellung der Pension für Frauen mit Mehrlingsgeburten kommt.

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