Weninger: Über 500.000 Euro Regionalförderung beleben heimische Wirtschaft

Ein Auslaufen der Förderungen würde den erfolgreichen Weg unterbrechen

St. Pölten (SPI) - "Rund 1.300 Projekte wurden in den letzten Jahren aus Mitteln der Regionalförderung unterstützt - diese Projekte waren nicht nur ein wesentlicher Impuls für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich, es wurde auch ein bedeutendes Investitionsvolumen ausgelöst, das für die heimische Wirtschaft unverzichtbar ist. Allein für das erste Halbjahr 2004 wurden nun 533.038,28 Euro aus nationalen und EU-Fördermitteln für das Projekt ‚Regionalbetreuung und Netzwerkbildung' bewilligt", unterstreicht der Klubobmann der SPNÖ, LAbg. Hannes Weninger, die Bedeutung der Regionalfördermittel. Das Projekt soll vor allem die Nutzung von Synergien zwischen Betrieben einer Branche (Cluster) aber auch Synergien zwischen Unternehmen bzw. Clustern verschiedener Branchen fördern. "Die Regionalförderungsmittel sind für Niederösterreich absolut unverzichtbar. Erst durch sie werden Projekte wie dieses möglich. Die Bildung von Netzwerken und die Kooperation von verschiedenen Unternehmen sind aber ein wesentlicher Faktor um der heimischen Wirtschaft in einem globalisierten Markt die Konkurrenzfähigkeit zu erhalten", so Weninger weiter.****

Die nun bewilligten Fördermittel setzen sich aus 407.165,61 Euro an Regionalfördermitteln und 125.872,68 Euro aus Geldern des EFRE-Fonds im Rahmen des Ziel 2 Programms der EU zusammen. Die Leistungen des Projekts reichen von Aktivierung, Sondierung und Beratung von Clustern über begleitende Beratung nach dem Abschluss der Aktivierungsphase bis hin zu Fachtagungen oder auch Projektmanagement auf Zeit. Der Bogen der Branchen spannt sich von der Biotechnologie über die Metallwirtschaft bis hin zum Tourismus. "Gerade angesichts der EU-Erweiterung und des Auslaufens der aktuellen Förderkulisse ist eine Fortsetzung der Regionalförderung des Landes Niederösterreich auch in Hinkunft unverzichtbar. Ein einfaches Auslaufen dieser Unterstützung für die heimische Wirtschaft würde die niederösterreichischen Betriebe einem massiven Nachteil aussetzen. Bisher erfolgreich durchgeführte Projekte könnten dann nicht mehr im gleichen Rahmen wie bisher fortgesetzt werden. Ich sehe keinen Grund, warum man einen erfolgreichen Weg nicht auch in Zukunft beschreiten sollte", so Weninger abschließend.
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