Broukal zu Elite-Unis: ÖVP spät dran und planlos

ÖVP spricht über Zukunft, die sie gerade zu Grabe getragen hat

Wien (SK) "Die ÖVP versucht beim Thema 'Elite-Universität'
auf den Gusenbauer-Zug aufzuspringen, allerdings ist sie sehr spät dran und weiß zudem nicht, wohin die Reise gehen soll", erklärte SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal zu den Versuchen der ÖVP, sich bei diesem Thema zu profilieren. Für den SPÖ-Wissenschaftssprecher ist es zudem "äußerst zynisch, dass die ÖVP sich bei ihrem Bundeskongress hinsetzt und über die Zukunft der Forschung und Bildung sprechen will, während sie die Tage zuvor mit dem Budget 2005/2006 gerade die Zukunft der Bildung und der Forschung zu Grabe getragen hat", so Broukal Samstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Den Universitäten fehlt das Geld an allen Ecken und Enden, Lehre und Forschung sind gefährdet, die Betreuung der Studierenden ist nicht mehr gewährleistet, aber die ÖVP kündige vollmundig Elite-Universitäten an, die laut Anton Zeilinger 50 bis 100 Millionen Euro im Jahr kosten. "Die ÖVP denkt an Elite-Unis, während sie gerade die bestehenden Unis zerstört. Mit Nachhaltigkeit und Gestalten der Zukunft hat dies nichts zu tun", so Broukal, der darauf aufmerksam macht, dass sich die ÖVP überhaupt nicht viel überlegt zu haben scheint, würden die Ideen für Elite-Unis doch zwischen "virtuellem Institut" und "Uni auf der grünen Wiese" pendeln, und auch die Finanzierung sei völlig unklar.

"Während die ÖVP eine virtuelle Diskussion führt, hat die SPÖ ihre Vorschläge für EU-weite Elite-Institutionen - eine davon in Österreich und aus EU-Mitteln finanziert - längst vorgelegt", so der SPÖ-Wissenschaftssprecher abschließend. (Schluss) cs

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0002