Hermann Maier & Co. holen sich in der WKÖ das Outfit für die kommende Saison ab

Österreichische Unternehmen machen Sportlerinnen und Sportler Winter-fit - Am Vormittag im Haus der Wirtschaft in Wien, am Abend Gala am Rathausplatz Wien (OTS) - "Die Weltgeltung unser Skimarken und unserer Ausrüster ist ein vorbildhaftes Beispiel, was die Partnerschaft von Wirtschaft und Sport für ein kleines Land zu leisten im Stande sind", zeigt sich Hans Jörg Schelling, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich, anlässlich der Einkleidung des Austria Ski Teams in der WKÖ erfreut.

Um für die Herausforderungen der kommenden Wintersportsaison gerüstet zu sein, holen sich die heimischen Skisportler (alpin Damen und Herren, nordisch Damen und Herren) sowie der gesamte Trainerstab heute, Samstag, ihre Ausrüstung - vom Rennanzug bis zur Brille, von Stirnband und Haube bis zum Handschuh - in der Wirtschaftskammer Österreich ab. Ausgerüstet werden Renate Götschl, Hermann Maier, Ludwig Gredler & Co. von österreichischen Unternehmen, Unternehmen mit Österreich-Niederlassungen bzw. solchen, die in Österreich in Lizenz produzieren. Es handelt sich dabei um Adelsberger, Anzi Besson, Eska, Eisbär, Falke, Impact-ÖSV (Kollektion Ski Austria), Löffler, Reusch, Suunto sowie Syder. Veranstaltet wird die Einkleidung, bei der Vertreter der genanten Firmen auch anwesend sein und letzte Handgriffe zum passenden Sitz des Outfits beitragen werden, vom ÖSV und Austria Ski Pool. Das Haus der Wirtschaft bietet für sie eine optimale Plattform für die Ausgabe der Ausrüstung an die Athleten. Ab 19.30 Uhr wird der offizielle Look des Skiteams im Rahmen des Winter Openings der Österreich Werbung der Öffentlichkeit in Wien am Rathausplatz präsentiert.

"Der Wintersport und die Erfolge der heimischen Sportlerinnen und Sportler sind die beste Werbung für Österreich und die hervorragenden Produkte der österreichischen Wirtschaft", legt Schelling dar. Nicht ohne Grund ist etwa Österreichs Skiindustrie Weltmarktführer: 2002 kamen bereits mehr als 60 Prozent der weltweit erzeugten Alpinski -rund 3 Millionen Paar - aus heimischen Fabriken. Der Exportumsatz (inkl. Langlauf und Snowboard) machte 2001 274 Millionen Euro aus.

Damit kommt dem Sport große wirtschaftliche Bedeutung zu. Immerhin ist Sport in Österreich für eine Wertschöpfung von fast 6 Milliarden Euro verantwortlich und sichert in der österreichischen Volkswirtschaft rund 100.000 Arbeitsplätze. Das errechnete das Industriewissenschaftliche Institut (IWI) in einer von der Wirtschaftskammer Österreich initiierten Studie. Die vom Sport angeregte Wertschöpfung entspricht beinahe 3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Allein diese beiden Zahlen zeigen, so Schelling, "dass Sport und Wirtschaft eng miteinander verbunden sind:
"Unterstützung, vor allem finanzielle Unterstützung des Sports durch die Wirtschaft ist keineswegs eine Einbahnstrasse. Die Wirtschaft profitiert direkt und indirekt von den sportlichen Erfolgen, z.B. durch Imagetransfers, Bekanntheitsgrade, bessere Marktzutrittsmöglichkeiten und schlussendlich durch mehr Chancen für das eigene Produkt, damit Chancen auf mehr Umsatz, mehr Produktion, mehr Arbeitsplätze und mehr Gewinn."

Neben Beschäftigung und Wertschöpfung sind auch der technologische und der innovative Aspekt nicht zu unterschätzen. Technologie, die ursprünglich für den Sportsektor entwickelt wurde, findet auch in anderen Branchen Anwendung, z.B. die Weiterentwicklung der Kunststofftechnologie für Sportgeräte für den Einsatz in der Flugzeugindustrie.

Rückfragen & Kontakt:

bei der Einkleidung vor Ort (8.30 - 10 Uhr):
Wirtschaftskammer Österreich
Kommunikationsabteilung
Alexandra Koncar
Mobil: 0664/260 60 11

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