Frauen- und Mächenberatungsstellen beim Bundespräsidenten

Wien (OTS) - Als Zeichen der Wertschätzung ihrer wichtigen Arbeit für das soziale Netz in Österreich hat Bundespräsident Dr. Heinz Fischer Vertreterinnen des Netzwerks österreichischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen zu sich eingeladen.

Die 39 Beratungsstellen des Netzwerks sind in immer höherem Ausmaß mit Armutsgefährdung, Arbeitsplatzproblemen und Gewalterfahrungen von Frauen konfrontiert.

Jährlich wenden sich mehr als 80.000 Frauen und Mädchen an sie. Die Anzahl der Ratsuchenden steigt, die finanziellen Mittel dagegen wurden seit Jahren nicht erhöht. Die Beratungsstellen sind nach wie vor finanziell nicht abgesichert und bangen jährlich um ihr Weiterbestehen. Ihre Situation ähnelt grundsätzlich der von Frauen in Österreich: ihre hohen Kompetenzen, Qualifikationen und Leistungen werden zu wenig honoriert.

Die in Österreich besonders hohe Einkommensdifferenz zwischen Frauen und Männern ist auch Thema der Ausstellung "Kompetenzen!! Karriere!? Kohle?? Frauenarbeit in Österreich", die das Netzwerk im Rahmen des EU-Projektes NORA entwickelt hat. Sie ist in der Bibliothek der Arbeiterkammer 1040 Wien, Prinz Eugenstr. 20-22, bis 29.10.2004 zu sehen.

Der Bundespräsident nahm den Forderungs-Katalog zur Verbesserung der Frauensituation entgegen und sagte zu, sich weiterhin für eine wirkungsvolle Gleichstellungspolitik einzusetzen.

Pressefotos des Gesprächs sind über das Pressereferat der Präsidentschaftskanzlei erhältlich.

Rückfragen & Kontakt:

Netzwerk österreichischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen
Dr. Marion Breiter, Tel. 0676-77 47 170
marion.breiter@netzwerk-frauenberatung.at

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