Wien fördert Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Wien (OTS) - Berufstätigkeit ist für die Mehrheit der berufstätigen österreichischen Frauen bis 40 ein wesentlicher Bestandteil eines erfüllten Lebens. Das ist das Ergebnis einer kürzlich vorgestellten SORA-Studie (Frauenstudie 2004: Junge Frauen in Österreich), in der 1.000 wahlberechtigte Frauen zwischen 18 und 40 Jahren befragt wurden und die am Dienstag im Rahmen des Mediengespräches des Bürgermeisters von Vizebürgermeister Grete Laska und Frauenstadträtin Mag.a Sonja Wehsely vorgestellt wurde. Weitere Ergebnisse: 84 % der berufstätigen Frauen unter 40 Jahre geben an, dass sie gerne arbeiten. Für drei Viertel (75 %) der Befragten ist es wichtig, finanziell unabhängig zu sein. Trotzdem steht Geldverdienen nicht im Vordergrund: 37 % der befragten berufstätigen Frauen bis 40 geben an, dass sie arbeiten, weil sie Karriere machen wollen.

"Dass die Arbeit für zwei Drittel aller berufstätigen Frauen "für ein erfülltes Leben unverzichtbar" ist, können wir nachvollziehen." zeigten sich Laska und Wehsely - beide berufstätige Mütter - solidarisch mit allen Wiener Frauen, die Berufstätigkeit und Familie vereinbaren möchten.

Die im Gegensatz zu den Männern niedrigeren Einkommen, die fehlende soziale Absicherung, unsichere Pensionen und die zunehmend unfinanzierbare Gesundheitsvorsorge erschwert den Frauen die Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Familie. Es zeigt sich, dass die Bundesregierung zuwenig für berufstätige Frauen im Allgemeinen getan hat und speziell zuwenig für die Erleichterung des Wiedereinstiegs nach der Karenz. "Es sind vor allem die fehlenden Kinderbetreuungseinrichtungen in den Bundesländern, die den Frauen die Rückkehr in den Beruf schwer bis unmöglich machen. Und solange es kein ausreichendes Angebot gibt, kann auch von einer Wahlmöglichkeit für Frauen bzw. Eltern keine Rede sein!" so Wehsely. Auch mit dem Kindergeld wurde keine echte Wahlmöglichkeit geschaffen, sondern zusätzliche Probleme für die Frauen. "Je länger die Frauen zu Hause bleiben, desto schwerer der Wiedereinstieg, das ist die Realität!" warnt die Frauenstadträtin.

Flexible Öffnungszeiten der Wiener Kinderbetreuungseinrichtungen

Berufstätige Eltern haben starken Bedarf nach flexiblen Betreuungs- und Öffnungszeiten. Seit nunmehr 1 ½ Jahren ist auch die Teilzeitbetreuung in Krippen und Kindergärten möglich. Konkret gibt es drei verschiedene Modelle: ganztags (6.30-17.30 bei Bedarf auch 6-18 Uhr), halbtags (8-12 od. 13-17 Uhr) und das neue Teilzeit-Modell (6.30-14 bei Bedarf ab 6 Uhr od. 12-17.30 bei Bedarf bis 18 Uhr).

Die Teilzeitbetreuung wurde von Anfang an begeistert angenommen. Heute befinden sich 20 % aller Kinder in Teilzeit-Betreuung. Wesentlich aber ist, dass die Wiener Kinderbetreuungseinrichtungen im Gegensatz zu Kindergärten in den Bundesländern ganztags d.h. auch über Mittags und auch während der Ferien geöffnet haben.

Pilotprojekt: Kindergärten bis 20.00 Uhr geöffnet

Obwohl die städtischen Kindergärten - wenn ein Bedarf besteht -durchgehend zwischen 6 und 18 Uhr geöffnet haben, wurde seitens berufstätiger Eltern der Ruf nach verlängerten Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen bis in den Abend laut.

Auf Initiative von Familienstadträtin Grete Laska wurden daher seit September 2002 im Rahmen eines Pilotprojektes an 5 ausgewählten Standorten in verkehrsgünstiger Lage (3., Landstraßer Hauptstr. 92-94; 6., Mittelgasse 25; 10., Klausenburgerstraße 23; 15., Beingasse 19-21 und 22., Bernoullistr. 4) erweiterte Öffnungszeiten bis 20 Uhr angeboten: Doch es hat sich gezeigt, dass täglich nur wenige Eltern und Kinder von diesem Angebot Gebrauch machen. Damit wird bestätigt, dass die Kindergärten auch von den Eltern primär wegen ihrer pädagogischen Qualität geschätzt und weniger als "Rund-um-die-Uhr-Aufbewahrungsstelle" für Kinder angesehen wird. Eltern wollen, während sie in der Arbeit sind, ihre Kinder durchgängig - und das ist hinsichtlich der Mittagszeit sowohl auf den einzelnen Tag als auch hinsichtlich der Ferienzeiten auf das gesamte Jahr bezogen - und gut betreut wissen. Sie wollen glücklicherweise ihre Kinder nicht möglichst lange im Kindertagesheim unterbringen.

Flächendeckendes Netz in Wien

Wien hat die Forderung der Europäischen Staats- und Regierungschefs vom März 2002, dass bis 2010 europaweit Kinderbetreuungsplätze für wenigstens 90 % der Kinder zwischen 3 und 6 Jahren sowie für 33 % der Unter- Dreijährigen entstehen sollen, bereits damals erfüllt. Damals wurde errechnet, dass in Österreich fast 57.000 Kinderbetreuungsplätze fehlen, wenn der von der EU gewünschte Standard österreichweit erreicht werden soll. Und während im August 2004 Haubner noch von 48.000 fehlenden Kinderbetreuungsplätzen sprach, fehlen nach der kürzlich von der Bundesregierung (Familienstaatssekretärin Ursula Haubner, BM Rauch-Kallat und BM Gehrer) präsentierten Studie plötzlich nur mehr 8.000 Kinderbetreuungsplätze. Diese Zahl ist insofern fragwürdig, als in der vorgestellten Studie die Wiener Zahlen überhaupt ausgelassen wurden. "Wien wurde nicht berücksichtigt, weil unsere gute Versorgungslage den Rückstand anderer Bundesländer noch mehr sichtbar gemacht hätte." So Laska und Wehsely.

In Wien stehen heute rund 11.900 Plätze für Kinder zwischen 0 und 3 Jahren in städtischen und privaten Kindertagesheimen zur Verfügung. "Mit einer Bedarfsabdeckung von 48,9 %, sind wir in Österreich federführend - 75 % aller österreichischen Krippenplätze sind in Wien", so Laska. Einzigartig in Österreich ist die flächendeckende Ganztagsversorgung (in städtischen Kindergärten:
20.642 Plätze, in privaten Kindergärten: 22.509 Plätze) für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren.

Betriebskindergärten

Betriebskindergärten können sich besonders nach den Bedürfnissen der Eltern und vor allem der berufstätigen Frauen richten und wurden daher speziell gefördert. Die Zahl dieser Kindergärten, die in Kooperation mit Wirtschaftsunternehmen entstehen, liegt derzeit bei 39 in Wien und hat sich damit in den letzten Jahren deutlich erhöht.

Nachmittagsbetreuung

Auch für alle 6-10 Jährigen, die eine solche benötigen, ist in Wien die flächendeckende Nachmittagsbetreuung gewährleistet. Laska: "Auch beim Thema Nachmittagsbetreuung zeigt sich der Unterschied zwischen Bund und Wien: Während in den meisten Bundesländern die ganztägige Betreuung von SchülerInnen zum absoluten Ausnahmefall gehört, kann Wien den gesamten Bedarf an Nachmittagsbetreuung abdecken."

Sei es durch Horte und Lernklubs oder eben in den insgesamt knapp 100 Pflichtschulen (Volks-, Haupt- oder Sonderschulen), die als Schulen mit ganztägiger Betreuung geführt werden. Im Schuljahr 2002/2003 haben erstmals mehr als 50 Prozent der SchülerInnen dieses Angebot in Anspruch genommen - gerade unter dem Aspekt einer besseren Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Kinderbetreuung muss dies als Erfolg von großer gesellschaftspolitischer Relevanz betrachtet werden.

Die städtischen Horte bieten auch während der Ferien Betreuung für Hortkinder und rund 1.000 Gastkinder, die während des Schuljahres eine offene Volksschule, eine Ganztagsschule oder einen Lern- und Freizeitklub besuchen. Am 3. Runden Tisch zur externen Kinderbetreuung im Juli dieses Jahres wurde vereinbart, dass seitens des Bundesministeriums für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz Förderungsmittel für eine Einmalförderung von zusätzlichen innovativen Kinderbetreuungsplätzen für Kinder bis zum Schuleintritt zur Verfügung gestellt und diesbezügliche Förderungsrichtlinien ausgearbeitet werden. Während Bildungsministerin Gehrer in einem Pressegespräch Anfang Oktober darauf verwies, dass im heurigen Schuljahr 10.000 zusätzliche Tagesbetreuungsplätze zur Verfügung gestellt worden seien, werden Schulkinder von oben genannten Projekten ausgeklammert, was insofern problematisch ist, als gerade für diese Gruppe in den Bundesländern besondere Betreuungsformen fehlen. Altersübergreifende Modelle müssten Österreich-weit auch Schulkinder einschließen. In Wien können wir seit etwa 10 Jahren jedem Schulkind, das eine Nachmittagsbetreuung benötigt, einen Platz anbieten.

Arbeitsplatz und Wirtschaftsfaktor Kindergarten

Private Trägerorganisationen stellen gemeinsam mit städtischen Einrichtungen in Wien 75.000 Plätze in Kindertagesheimen zur Verfügung. Mehr als 10.000 MitarbeiterInnen -KindergartenpädagogInnen und HelferInnen - sind täglich im Einsatz um diesen Kindern beste Lebens- und Lernbedingungen zu bieten. Allein in den städtischen Kindertagesheimen sind 5.750 KindergartenpädagogInnen und HelferInnen beschäftigt. - 750 davon Teilzeit (13 %). Die Männeranzahl ist leider sehr gering.
Kindertagesheime stellen neben ihrem großen erzieherischen Wert auch einen wesentlichen Wirtschaftsfaktor dar. Sie bieten eine nicht unerhebliche Anzahl an Arbeitsplätzen und sind auch große Abnehmer von Konsum- und Wirtschaftsgütern. Allein in den städtischen Einrichtungen werden jeden Monat rund 690.000 Hauptmahlzeiten verspeist, mehr als eine Million Stück Obst gegessen. Mit der Entscheidung, seit Jänner 2003 im Kindergarten Bioessen anzubieten, hat die Stadt Wien wesentliche Schritte gesetzt: "Bioessen im Kindergarten bietet die Möglichkeit, sich vom Kleinkindalter an mit hochwertigen Lebensmitteln zu ernähren. Darüber hinaus hat die Stadt Wien als Großabnehmer - wir bieten täglich rund 30.000 biologische Mittagsmenüs in den Städtischen Kindergärten - die Möglichkeit, den Markt zu beeinflussen und damit weit reichende umweltschonende Maßnahmen einzuleiten. Wien setzt damit international Maßstäbe bei der Beschaffung umweltfreundlicher und nachhaltiger Produkte." so Vizebürgermeisterin Grete Laska "Und das ohne Mehrkosten für die Eltern."

Die Liste lässt sich auch in anderen Bereichen fortsetzen. So benötigen die Kinder rund 340.000 Blatt Papier, beim Werken fließen pro Monat etwa 835 Liter Klebstoff und monatlich müssen etwa 33.000 Stück Buntstifte gespitzt werden.

Integration von Kindern mit Migrationshintergrund

In den städtischen Kindergärten sind alle Kinder willkommen. Ein Blick in die Gruppen zeigt, dass Kinder aus unterschiedlichen Kulturen miteinander den Alltag verbringen und viel Spaß im Zusammenleben haben. Rund 20 % der rund 36.000 in städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen betreuten Kinder haben eine ausländische Staatsbürgerschaft.

Um die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund zu optimieren, hat sich die Magistratsabteilung 11A am Projekt Diversitymanagement der Stadt Wien beteiligt. Zusätzlich wurde der Informationsfolder "Willkommen im Kindergarten" in mehreren Sprachen aufgelegt um für den Kindergartenbesuch dieser Kinder zu werben. Derzeit wird an einer Neuauflage dieses Folders gearbeitet, der mit der nächsten Anmeldekampagne 2004/05 in den Sprachen serbisch, kroatisch, bosnisch, türkisch und englisch herausgegeben wird.

Ansatz der MA 11 A ist es, alle ausländischen Familien über die Wichtigkeit eines frühzeitigen Kindergartenbesuches ihres Kindes, als Vorbereitung auf die Schule, über alle uns zur Verfügung stehenden Kanäle zu informieren. Vereine und Organisationen, die mit ausländischen Familien in Kontakt stehen, erhalten regelmäßig Informationsmaterial zu dieser Thematik:

"Durch die frühe Begegnung von Kindern aus unterschiedlichen Kulturen wird die Grundlage zum positiven Zusammenleben gelegt und die Kinder haben die Gelegenheit, im täglichen Umgang mit ihren österreichischen Freunden die deutsche Sprache zu erwerben. Deshalb sollten Kinder aus pädagogischen und sozialen Gründen zumindest zwei Jahre vor dem Schuleintritt einen Kindergarten besuchen. Durch einen frühen Kindergarteneintritt können die Kinder spielerisch gezielt auf die Schule vorbereitet sowie ihre Fähig- und Fertigkeiten gefördert werden," so Integrationsstadträtin Maga Sonja Wehsely. Ausländische Familien, deren Kinder ein städtisches Kindertagesheim in Wien besuchen, erhalten ebenso wie österreichische Familien, im Rahmen der Möglichkeiten, Ermäßigungen des Elternbeitrages (soziale Staffelung).

In den städtischen Kindertagesheimen werden österreichische Kinder mit Kindern anderer Nationalität in einer Gruppe gemeinsam von einer deutschsprachigen KindergartenpädagogIn und einer HelferIn betreut. Viele wertvolle pädagogische Konzepte und Bildungsmittel wurden entwickelt und im Rahmen eines EU-Projektes unter den beteiligten Ländern auch miteinander ausgetauscht.

Für die Unterstützung der KindergartenpädagogInnen bei der Integration von Kindern mit Migrationshintergrund wurde ein Informationsnetzwerk eingerichtet, in welchem 10 muttersprachliche BetreuerInnen mitarbeiten (5 serbisch/kroatisch/bosnisch, 5 türkisch). In diesen multikulturellen Gruppen wird auf gegenseitige Wertschätzung sowie Akzeptanz großer Wert gelegt und bewusstes Umgehen mit anderen Kulturen vermittelt.

Betreuungsangebote in Wien - private und städtische Kindertagesheime

Etwa 75.000 Betreuungsplätze in ganz Wien

o privat: 498 Kindertagesheime: 39.000 Plätze o städtische: 360 Kindertagesheime: 36.000 Plätze

Versorgungsquote - gesamt:

o für jedes 2. Kind unter 3 Jahren ein Krippenplatz o ¾ aller österreichischen Krippenplätze sind in Wien o nahezu flächendeckende Ganztagsversorgung der 3-6jährigen Kinder o Nachmittagsbetreuung für alle Schulkinder, deren Eltern das wünschen

MA 11 A - Tagesbetreuung von Kindern, Kindertagesheime der Stadt Wien (Stand September 2004)

Aufgaben

o Betriebsführung der städtischen Kindertagesheime o Förderung von privaten gemeinnützigen Kinderbetreuungseinrichtungen, Kindergärten, Kindergruppen, Tageseltern o "Zukauf" von Kinderbetreuungsplätzen bei privaten Trägern o Errichtung neuer Kinderbetreuungseinrichtungen o Führung der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik - 1210 Wien, Patrizigasse 2 o MA 11 A - Personalzahlen o MitarbeiterInnen der Magistratsabteilung 11 A: etwa 6.700 o aktive Beschäftigte in den Kindergärten der Stadt Wien: 5.750 o davon Teilzeit (13 Prozent): 750

Kindertagesheime der Stadt Wien:

o 360 städtische Kindertagesheime o 36.000 Plätze o Krippe (0-3 Jahre): 4.900 Plätze o Kindergarten (3-6 Jahre): 20.500 Plätze o Hort (schulpflichtige Kinder ab 6 Jahren: 10.600 Plätze o Gesamt 36.000 Plätze

Öffnungszeiten der städtischen Kindertagesheime

o Krippe, Kindergarten ganztags von 6.30 bis 17.30 Uhr oder Betreuungszeit o Krippe, Kindergarten Teilzeit von 6.30 bis 14 Uhr oder von 12 bis 17.30 Uhr Betreuungszeit o Krippe, Kindergarten halbtags von 8 bis 12 Uhr oder von 13 bis 17 Uhr o Hort von 11 bis 17.30 Uhr Betreuungszeit

Anmeldesystem / Platzvergabe

o Anmeldung für einen Kindergartenplatz für das kommende Betriebsjahr: jeweils im Jänner und Februar; o Vergabe der Plätze: immer im Frühjahr aus allen bis dahin eingelangten Anmeldungen für das neue Betriebsjahr o Berücksichtigt werden: Berufstätigkeit der Eltern, Alter des Kindes, soziale Aspekte und (weitestgehend) Platzwünsche o Verständigung, wo ein Betreuungsplatz zur Verfügung gestellt werden kann: spätestens bis Mai; Die Eltern erhalten ein schriftliches Angebot und einen Termin für ein Gespräch mit der Kindergartenleiterin. Dieses Gespräch dient dazu, dass die Eltern und ihr Kind das pädagogische Personal näher kennen lernen. Nach dem Austausch wichtiger Informationen wird der Vertrag abgeschlossen. o Start des Kindergartenjahres: September

Wer kurzfristig einen Kinderbetreuungsplatz benötigt, kann sich jederzeit während des Jahres an die Servicestelle wenden, das Angebot freier Plätze ist dann jedoch eingeschränkt.

Entgeltregelung neu für das Kindergartenjahr 2004/2005

Monatliche Elternbeiträge (=Besuch und Essenbeitrag) ab 1. September 2004:

o Krippe und Kindergarten ganztags: Besuch: 202,12 Euro, Essen 57,41 Euro o Krippe und Kindergarten Teilzeit: Besuch: 146,44 Euro, Essen 57,41 Euro o Krippe und Kindergarten halbtags ohne Essen: Besuch: 119,63 o Hort: Besuch 133,03 Euro, Essen: 57,41 Euro o Hort (3 Tage ab 5. Schulstufe) Besuch: 111,37 Euro, Essen 57,41 Euro

Ermäßigungen in städtischen Kindertagesheimen

Die Höhe des ermäßigten Elternbeitrages ist abhängig von der Betreuungsform und vom Familiennettoeinkommen/Monat. Förderung von Mehrkindfamilien durch Verminderung der Bemessungsgrundlage des Elternbeitrages.

o zwischen 800 und 1.031 Euro nur Essenbeitrag o ab 1.031 Euro Staffelung des Elternbeitrages in 28 Stufen o ab 2.238 Euro keine Ermäßigung

Selbst die höchste Stufe des Kostenbeitrages kann nur ein Drittel der tatsächlich für die Kindertagesheime der Stadt Wien aufgewendeten Kosten abdecken.

Lediglich ein Viertel aller Eltern bezahlt den vollen Beitrag Ihres Kindes in einem Kindertagesheim.

o Informationen: Infotelefon: 277 55 55 durchschnittlich 7.000 Anrufe/Monat mehrsprachiges Beratungsangebot http://www.wien.gv.at/kindertag/

(Schluss) eg/bed

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Eva Gaßner
Tel.: 4000/81 850
Handy: 0664/33 60 917
ega@gjs.magwien.gv.at
Mag.a Doris Becker
Tel.: 4000/81 840
Handy: 0664/82 68 767
bes@gif.magwien.gv.at

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