Küberl zur Pflegegeld-Valorisierung: "Besser als nichts"

Caritas-Präsident plädiert für mehr Unterstützung für pflegende Angehörige

Wien (OTS) - "Besser als nichts, aber noch viel zu wenig": So kommentiert Caritas-Präsident Franz Küberl die Ankündigung von Minister Haupt, dass das Pflegegeld mit 1. Jänner 2005 um zwei Prozent angehoben werde. Abgesehen davon, dass das Pflegegeld seit 1996 nicht valorisiert worden sei und die Anhebung deshalb deutlich höher ausfallen müsste, gelte es auch, die Vergabe unter die Lupe zu nehmen. So müsse etwa bei der Pflege dementer Menschen der tatsächliche Zeitaufwand bei der Pflegegeld-Einstufung stärker berücksichtigt werden. Für pflegende Angehörige seien zudem weitreichende Informations-, Beratungs- und Entlastungsangebote dringend nötig. Küberl: "Menschen, die ein Familienmitglied pflegen, sind oft großen psychischen und physischen Belastungen ausgesetzt."

Zudem plädiert der Caritas-Präsident erneut für die "Entwirrung des Kompetenzsdschungels", der im Pflegebereich herrsche. Derzeit seien in Österreich 21 Minister, Staatssekretäre und Landesräte für Pflegefragen zuständig, kritisiert er.

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