Team Gusenbauer auf "Startklar"-Tour durch den Bezirk Gmünd

"Ausbau der Infrastruktur von entscheidender Bedeutung"

Wien (SK) "Der Ausbau der Infrastruktur ist das Allerwichtigste, denn dort, wo die Infrastruktur gut ausgebaut ist, hat man die besten Voraussetzungen für den Wirtschaftsstandort", unterstrich SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer am Montag, dem zweiten Tourtag der SPÖ-Kampagne "Team Gusenbauer. Startklar für Österreich". Gusenbauer und sein Team besuchten den Bezirk Gmünd im nördlichen Waldviertel und nutzen die Gelegenheit, Betriebe wie die Firma Baumann und Elk zu besuchen und mit den Beschäftigten Gespräche zu führen. Gusenbauer über die SPÖ-Kampagne: "Das ist weniger ein Wahlkampf, vielmehr eine Gesprächsoffensive mit der österreichischen Bevölkerung, um deren Anliegen, Sorgen und Probleme kennenzulernen und Alternativen anzubieten, während sich die Regierung in Wien in Tintenburgen versteckt". Begleitet wurde Gusenbauer unter anderem von der Zweiten Nationalratspräsidentin Barabara Prammer, SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos, SPÖ-Sicherheitssprecher Rudolf Parnigoni und der niederösterreichischen Landesrätin Christa Kranzl.****

Für den Bezirk Gmünd forderte Gusenbauer den vierspurigen Ausbau der Strasse Gmünd-Wien, den raschen Ausbau der Umfahrungsstraße Zwettl sowie in Folge den raschen Ausbau der Anbindungsstraße von Zwettl Richtung Schrems nach Gmünd, die Elektrifizierung der Bahn Gmünd-Budweis - hier sollen die österreichischen Vertreter im Rahmen der EU Druck machen - und regionale Ausgleichsmaßnahmen des Landes und Bundes bei Wegfall der Regionalförderung seitens der EU - vor allem für die Gemeinden der Region.

Eine spezielle Chance für das Grenzgebiet sieht Gusenbauer durch die Förderung grenzüberschreitender Projekte seitens der EU. Weitere politische Forderungen für das Grenzgebiet sind: Aktive Betriebsansiedelungsmaßnahmen durch die entsprechenden Gesellschaften des Landes und des Bundes, spezielle Arbeitsmarktmaßnahmen für die besonders hohe Zahl an Alters- und Langzeitarbeitslosen, die Schaffung einer Fachhochschule für Gesundheitsberufe im Waldviertel und die Schaffung einer mittleren technischen berufsbildenden Schule.

Als "gewinnbringend" bezeichnete Gusenbauer den Besuch der Firmen Baumann und Elk. Der Familienbetrieb Baumann erzeugt Möbel- und Vorhangsstoffe und beschäftigt 155 Personen. Gusenbauer und sein Team wurden von Geschäftsführer Maximilan Baumann durch den Betrieb geführt. Über die Firma Elk, die Fertigteilhäuser erzeugt und 800 Beschäftigte hat, sagte Parnigoni: "Das ist eine echte Erfolgsstory hier im Waldviertel"; er unterstrich die große Bedeutung der Firma als Arbeitsplatzgeber. Vom Firmeninhaber, Kommerzialrat Johann Weichselbaum, erfuhren Gusenbauer und sein Team, dass die SPÖ "Schuld" am entsehen des Betriebes sei, denn der ehemalige Bundeskanzler Kreisky hatte in wirtschaftlich schlechten Zeiten geholfen.

Im Gespräch mit Vertretern der Firma Elk konnten sich Gusenabauer und sein Team auch ein Bild über konkrete Wünsche machen: Die Erhaltung der Wohnbauförderung und die Wiederorientierung der Wohnbauförderungsgelder auf ihren tatsächlichen Zweck. In diesem Zusammenhang betonte Gusenbauer: "Die Wohnbauförderung darf kein Körberlgeld für Landeshauptmänner sein." Er unterstrich, dass das, was die SPÖ wirtschaftspolitisch vorschlage, im engen Zusammenhang mit der Lebensrealität steht.

Ziel dieser Tour sei es zu zeigen, dass die SPÖ zum einem Oppositionspolitik im Parlament macht, zum anderen zeigen drei SPÖ-Landeshauptleute und viele SPÖ-Bürgermeister, wie sozialdemokratische Politik in der Praxis ausschaut, wenn die SPÖ Regierungsverantwortung hat, betonte Gusenbauer bei einem Pressegespräch in Alt-Naglberg. (Schluss) sk

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