Telekom Austria weist Darstellungen des Verbandes alternativer Betreiber entschieden zurück - ANHANG -

Wien (OTS) - VAT Investitionsangaben vermischen den geringen Festnetz-Ausbau mit hohen Aufbauleistungen im Mobilfunk - Telekom Austria fordert VAT auf, Festnetzinvestitionen offen zu legen -Breitband-Markt falsch beschrieben: Kabelbetreiber dominieren mit 48,8% den Markt, Telekom Austria-Anteil liegt bei 36,8%

Beim heutigen VAT-Forum operierte der Verband der Alternativen Netzbetreibern mit Zahlenreihen, die das Wettbewerbsverhalten des österreichischen Telekom-Marktes verzerren. Wiederholt zählt der VAT bei den Investitionen den Mobilfunk- und den Festnetzmarkt zusammen, bei der Betrachtung der Marktanteile wird dann wieder von getrennten Märkten gesprochen. Die vom VAT angegebenen 3,5 Mrd. EUR Investitionen sind nicht in das Festnetz investiert worden, sondern umfassen hauptsächlich die Aufbauleistungen und UMTS-Abgaben der drei im VAT vertretenen Mobilfunkunternehmen. Der VAT vereint derzeit acht von 41 operativen Telekom-Festnetz-Betreibern.

Telekom Austria allein hat seit dem Jahr 2000 1,95 Mrd. EUR in den Ausbau des Festnetzes investiert. "Der VAT solle", so Martin Bredl, Unternehmenssprecher von Telekom Austria, "doch seine Investitionszahlen in einen modernen Festnetzmarkt offen legen und mit jener von Telekom Austria vergleichen. Dann sieht man deutlich, wer sich hier für die Kunden engagiert und in den Zukunftsmarkt investiert."

Falsche Betrachtung des Breitband-Marktes

Ebenso ins Leere geht der Vorwurf des VATs bezüglich der Marktbeherrschung des Breitband-Marktes. Der Breitband-Markt ist heute vorwiegend von Kabelbetreibern dominiert. Sie haben in Österreich eine Marktmacht von 48,8%. Telekom Austria hält derzeit bei einem Marktanteil von 36,6% im Endkundensegment."Telekom Austria als Breitband-Monopolist zu bezeichnen, ist haltlos", so Bredl, "mehrere Fakten zeigen, dass in Österreich ein höchst kompetitiver Telekom-Markt entstanden ist. So kommen zum Beispiel auf 1 Million Österreicherinnen und Österreicher 8,27 Festnetzanbieter. Damit liegen wir im Europa-Vergleich nach Irland und Schweden auf Platz 3."

Entbündelung würde funktionieren, wenn die Alternativen investierten

Die Kritik des VAT an der geringen Zahl an entbündelten Leitungen weist Bredl genauso vehement zurück. "Wir liegen in der EU auf Rang 6 was den Entbündelungsgrad anbelangt. Österreich hat darüber hinaus niedrigste Entbündelungstarife: Bei der Einmalzahlung liegen wir mit 54,5 EUR weit unter dem EU-Durchschnitt von 80,48 EUR. Schweden verlangt etwa den dreifachen Tarif. Bei den Monatsgebühren ist Österreich mit 10,90 EUR ein wahres Schnäppchenland." Warum die Entbündelung dennoch nicht im vom VAT gewünschten Ausmaß funktioniert, ist für Bredl ganz klar: "Entbündelung heißt Investition. Jedes Unternehmen, das entbündelt, muss in den Standort investieren."

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