• 11.10.2004, 08:33:28
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Nasko: Regionalisierung muss fortgesetzt werden

Landeshauptstadt und Zentralraum gemeinsam unterstützen

St. Pölten, (SPI) - "Bereits 1987 startete das Land NÖ auf Initiative
der Sozialdemokraten ein breit angelegtes Regionalförderungsprogramm.
Ziel war und ist es, regionalwirtschaftliche Projekte und Initiativen
finanziell zu unterstützen. Das Spektrum reicht von Investitionen in
die Infrastruktur bis hin zu touristischen, kulturellen und sozialen
Projekten. Die Regionalförderprogramme sollen mit 2008 auslaufen, im
Jahr 2007 endet auch die derzeitige Förderkulisse der Europäischen
Union. Die SPNÖ setzt sich daher für eine Fortführung der
erfolgreichen Regionalförderung für die nächsten 20 Jahre ein.
Zusätzlich soll die "Regionalförderung Neu" auf einen Betrag von rund
50 Millionen Euro jährlich aufgestockt werden", so der St. Pöltner
SP-LAbg. Prof. Dr. Siegfried Nasko.****

Auch die Gemeinden des NÖ Zentralraums haben von dieser vorbildhaften
Aktion profitiert, insgesamt konnten aus dem Regionalisierungstopf
bisher niederösterreichweit Förderungen für 1.300 Projekte mit einem
Gesamtfördervolumen von 523 Mio. Euro unterstützt werden. "Eine
Fortsetzung der Regionalisierung ist daher für alle Kommunen von
größter Wichtigkeit. Einmal mehr ist daher einzufordern, dass auch
die Landeshauptstadt St. Pölten, die bisher von diesem
Förderinstrumentarium ausgeschlossen ist, einbezogen wird. Die
positive Entwicklung der Landeshauptstadt könnte mit Mitteln der
Regionalisierung nicht nur verstärkt werden, auch positive Impulse
für die Region und die Umlandgemeinden wären vorprogrammiert.
Ansonsten wären wohl Entwicklungsdefizite zu befürchten", so Nasko.

Nasko plädiert ebenso für eine Förderoffensive der Stadt- und
Dorfzentren. Nasko: "Viele Gemeindezentren haben mit der Abwanderung
von Geschäften und Einrichtungen zu kämpfen. Einher damit geht ein
Verlust von Arbeitsplätzen und ebenso an Lebensqualität für die
Bevölkerung. Neben den vorhandenen Unterstützungen der öffentlichen
Hand müsste es vor allem zu steuerlichen Begünstigungen bei
Geschäfts-Neugründungen bzw. -Übernahmen kommen. Hier wirft der
Finanzminister noch sehr vielen neuen Initiativen durch massive
steuerliche Belastungen zu Beginn einer neuen Geschäftstätigkeit
‚Prügel vor die Füße'".
(Schluss) fa

OTS0012    2004-10-11/08:33

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN

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