"Thema" im ORF: Wunderkind und Wunderoma

19-jährige Jus-Absolventin im Gespräch mit Roman Rafreider

Wien (OTS) - Die eine hat mit 19 Jahren ihr Jusstudium beendet,
die andere - Hotelbesitzerin -mit 75 ihr Studium mit der höchsten Auszeichnung abgeschlossen. "Thema" - zu sehen am Montag, dem 11. Oktober 2004, um 21.05 Uhr in ORF 2, moderiert von Roman Rafreider -bat beide Damen zum Gespräch.

Wunderkind und Wunderoma

Niemand an der Schule durfte es wissen, alles lief "topsecret" ab. Astrid Hartmann begann mit 16 Jahren neben der Mittelschule das Studium der Rechtswissenschaften und ist heute mit 19 Jahren die jüngste Juristin Österreichs. Die Hotelgäste von Marianne Trattnig im Wörtherseehotel in Kärnten ahnten wohl auch nicht, dass die Hotelierfrau mit ihren 75 Jahren ihr Studium an der Universität Klagenfurt absolvierte. Jetzt hat Marianne Trattnig mit der höchsten Auszeichnung - sub auspiciis - promoviert. Beide, Wunderkind und Wunderoma, wurden am Freitag mit universitären Ehren überhäuft. Roman Rafreider hat für "Thema" die beiden Damen zum gemeinsamen Gespräch gebeten.

Asyl: Das gelungene Experiment

Während ganz Österreich nachdenkt und diskutiert, wie mit Flüchtlingen umgegangen werden soll, läuft in der burgenländischen 4.000-Einwohner-Gemeinde Neudörfl ein Modellfall für das Zusammenleben zwischen Flüchtlingen und Einheimischen. 60 Asylwerber aus 15 Nationen sind bestens integriert, die Kinder besuchen Kindergarten und Schule des Orts. Das Fazit ist: Alle sind zufrieden. Shirin Karimian, die mit ihrem Mann und zwei kleinen Söhnen aus dem Iran geflohen ist, fühlt sich in Österreich gut aufgehoben: "Wir haben in Neudörfl eine neue Heimat gefunden." Wie das gelungene Experiment tatsächlich funktioniert, zeigt eine "Thema"-Reportage von Andrea Puschl.

Endstation Frauenhaus

Maria lebt mit ihrer siebenjährigen Tochter in einem Wiener Frauenhaus. Neun Jahre hat es gedauert, bis es die 29-Jährige geschafft hat, den ständigen Misshandlungen ihres Ehemanns zu entfliehen. Obwohl das Paar seit drei Monaten geschieden ist, hört der Terror nicht auf. Immer wieder hat der Ehemann sogar mit Mord gedroht. Kein Einzelfall in Österreich: Gewalt in der Familie richtet sich fast ausschließlich gegen Frauen und Kinder. Sie wird immer erst dann öffentlich, wenn etwas passiert. Erst vor kurzem wurden zwei Männer verurteilt. Der eine hatte seine Exfreundin mit einem Fleischschlägel verprügelt, der andere seine Frau aus dem Fenster gestoßen. Sehr oft kündigt sich Gewalt in der Familie an, sehr oft könnte den betroffenen Frauen früher geholfen werden. Christoph Feurstein über die Spirale der Gewalt und über mögliche Auswege.

Kung Fu für schwere Jungs

Seit acht Jahren erregen die "Mönche des Shaolin Kung Fu" mit ihrer atemberaubenden Show weltweit Aufsehen. Mehr als drei Millionen Zuschauer konnten sich bisher davon überzeugen, dass die Zen-Buddhisten aus der Mitte Chinas im Stande sind, allein durch Konzentration die Gesetze der Physik außer Kraft zu setzen und unglaubliche Kräfte zu entwickeln. Vergangene Woche hatten die Mönche Gelegenheit, ein ganz spezielles Publikum zu beeindrucken: Sie traten vor den Häftlingen des Gefängnisses in Stein auf. Petra Kanduth war für "Thema" dabei und hat die Mönche auch in ihrer spärlichen Freizeit in Wien begleitet.

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