Stellungnahme des BMBWK zu den Forderungen der ÖH

Wien (OTS) - "Für fast alle Studienrichtungen bestehen an den österreichischen Universitäten sehr gute und gute Bedingungen. Dass einige Studienrichtungen stark überlaufen sind, ist seit Jahren bekannt und gehört zum System des offenen Hochschulzugangs. Die von der ÖH kritisierten Entscheidungen sind an der Universität Wien getroffen worden, weil dort die Verantwortung über die Verteilung der Ressourcen liegt. Es ist die Aufgabe der Universitätsleitung die zur Verfügung stehenden Ressourcen dort einzusetzen, wo die Nachfrage besonders hoch ist. Daher müssen sich die Forderungen der ÖH auch an die Universität selbst richten. Im Bereich der Publizistik ist seit Jahren bekannt, dass es zu Studienbeginn Probleme gibt, die von der Universität gelöst werden müssen", bestätigte der im Ministerium zuständige Sektionschef Dr. Sigurd Höllinger.

Im Rahmen der Erstellung des UG 2002 wurde mit den Vertretern der Universitäten ein Globalbudget vereinbart. Das Budget der Unis beträgt für das Jahr 2004 2,036 Mrd. Euro. Darüber hinaus werden aus der Forschungsmilliarde für Forschungsinfrastruktur und Vorziehprofessuren weitere 30 Mio. Euro für 2004 vergeben.

Insgesamt stehen den Universitäten 2004 rund 6 Prozent mehr Geld als 2003 zur Verfügung. Der größte Teil des Universitätsbudgets ist das gesetzlich gesicherte Globalbudget. Der Anteil pro Universität ist unterschiedlich hoch und hängt von den Studierendenzahlen ab. Jede Universität erhält jedenfalls mehr als 2003.

nnn
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