Grillitsch: Klares Nein zur Abschaffung des Einheitsportos

Unternehmenspolitisch und aus Standortsicht völlig falscher Weg

Wien (AIZ) - Der Österreichische Bauernbund lehnt die von der Post geplante Abschaffung des Einheitsportos ab. "Das wäre eine eklatante Benachteiligung des ländlichen Raumes, für die wir keinerlei Verständnis haben. Eine Tarifstaffelung ist der völlig falsche Ansatz und kommt daher für uns sicher nicht in Frage", betonte Bauernbund-Präsident Fritz Grillitsch. "Die Post würde damit ihren Anspruch aufgeben, ein Unternehmen zu sein, das neben der betriebswirtschaftlichen Orientierung auch Daseinsvorsorge zu erbringen hat", sagte der Nationalratsabgeordnete.

Genau über diese Daseinsvorsorge habe es bisher Konsens gegeben. "Wenn sich die Post nun von diesem Weg verabschiedet, muss man auch darüber reden, ob ihre besondere Stellung im wirtschaftspolitischen Bereich noch gerechtfertigt ist", so Grillitsch.

Die höheren Kosten würden sich natürlich auch auf Zeitungen und Informationsmaterial beziehen. "Auf der einen Seite versuchen Bundesregierung und Bauernbund alles, um den ländlichen Raum zu stärken - beispielsweise durch die Breitband-Internet-Initiative. Auf der anderen Seite konterkariert die Post diese Bemühungen mit ihren Plänen zur Abschaffung des Einheitsportos. Bei diesem auch standortpolitisch unsinnigen Spiel wird der Bauernbund sicher nicht mitmachen", erklärte der Bauernbund-Präsident.
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