Niedergelassene Ärzte eifern Instituten in Sachen Qualitätssicherung nach

Wien (PWK718) - Grundsätzlich begrüßt der Fachverband der Gesundheitsbetriebe der Wirtschafskammer Österreich die ersten Schritte der Österreichischen Ärztekammer in Richtung Qualitätssicherung, die diese mit ihrem vor kurzem vorgestellten "Gütesiegel" für Ärzte wahrnimmt.

Der Fachverband stellt dazu fest, dass Institute und Ambulatorien schon seit vielen Jahren einer laufenden lückenlosen Kontrolle durch externe Aufsichtsbehören wie insbesondere den Sanitätsbehören sowie den Arbeitsinspektoren unterworfen sind. Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gibt es darüber hinaus in allen Instituten und Ambulatorien ein striktes internes Kontrollsystem, in dem zum Beispiel Hygienebeauftragte und technische Sicherheitsbeauftragte eingesetzt werden.

Darüber hinaus ist der Fachverband der Gesundheitsbetriebe der Auffassung, dass ein funktionierendes und für die Patienten auch objektiviertes Qualitätsmanagement-System nur durch unabhängige und externe Institutionen gewährleistet werden kann. Der Fachverband der Gesundheitsbetriebe schlägt daher vor, die neue Österreichische Gesellschaft für Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement in der Medizin (ÖQMed) in das im Rahmen der Gesundheitsreform geplante österreichweite Qualitäts-Institut für das Gesundheitswesen zu integrieren.

Der Fachverband der Gesundheitsbetriebe steht mit seinen langjährigen Erfahrungen in der Qualitätssicherung der Österreichischen Ärztekammer sowie der ÖQMed auf dem Weg zu einem gesicherten Qualitätsmanagement für Ordinationen und Gruppenpraxen gerne mit Rat und Tat zur Seite. (RH)

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