Wirtschaftsbund: Sozialistischer Wirtschaftsverband erleichtert Wahlentscheidung bei WKO-Wahl

SPÖ-Wirtschaftsvertreter küren mit Matznetter "Mann der Steuererhöhungen"

Wien (OTS) - =

Mit dem SPÖ-Budgetsprecher Matznetter erhält der
ehemals "freie" und jetzt sozialdemokratische Wirtschaftsverband erstmals einen Spitzenkandidaten für eine Kammerwahl, der sich offen für Steuererhöhungen ausspricht. Das stellte heute, Freitag, der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes Karlheinz Kopf fest. Gemeinsam mit seinen Parteikollegen habe der SPÖ-Abgeordnete Matznetter in den letzten beiden Jahren gegen sämtliche im Nationalrat beschlossene Entlastungsmaßnahmen für die kleinen und mittleren Unternehmen gestimmt. Festzuhalten ist, dass der sozialistische Wirtschaftsverband damit einen Kandidaten aufstellt, dem die Treue zur SPÖ-Fraktion im Parlament stets wichtiger war, wie die Meinung seiner künftigen Kollegen, der sozialdemokratischen Wirtschaftsvertreter in der WKO. Diese haben unter anderem die Entlastungsschritte der beiden Etappen der Steuerreform in einem fraktionsübergreifenden Antrag an das Wirtschaftsparlament einhellig begrüßt. ****

Der sozialistische Wirtschaftsverband wird gegenüber den Wirtschaftstreibenden Erklärungsbedarf darüber haben, warum ihr Spitzenkandidat im Nationalrat etwa gegen die Senkung der Lohnnebenkosten, gegen die Halbierung der Steuern auf nicht entnommene Gewinne, gegen die Abschaffung der 13. Umsatzsteuervorauszahlung, gegen den 1000 Euro Lehrlingsscheck, gegen die 50prozentige Lohkostenerstattung bei Freizeitunfällen, gegen die KöSt-Senkung oder gegen die Steuerbefreiung für Einkommensbezieher bis 10.000 Euro gestimmt hat. Sie werden auch Erklärungsbedarf zu den jüngsten aus der Feder Matznetters stammenden Ideen des SPÖ-Wirtschaftsprogramms haben, wie zum Beispiel einer Wiedereinführung der Gewerbesteuer im Ausmaß von einer Milliarde Euro, der höheren Besteuerung von Gewinnen oder Matznetters Ruf nach mehr staatlichem Einfluss auf die Unternehmen.

"Die Entscheidungsfindung für die Wirtschaftskammerwahl wurde den Unternehmerinnen und Unternehmern selten so leicht gemacht", erklärte Kopf abschließend.

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