Hakl: Österreich nimmt Entwicklungszusammenarbeit sehr ernst

Mittel für 2004 um 30 Millionen erhöht

Wien, 8. Oktober 2004 (ÖVP-PK) "Österreich nimmt seine internationalen Verpflichtungen hinsichtlich der Entwicklungszusammenarbeit sehr ernst. Im Einklang mit den anderen EU-Staaten werden wir unsere Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit bis 2006 auf 0,33 Prozent des Bruttonationaleinkommens anheben. Dieses Ziel werden wir schrittweise erreichen", so die ÖVP-Sprecherin für Entwicklungszusammenarbeit, Abg.z.NR Mag. Karin Hakl, heute, Freitag, zu Aussagen der Außenpolitischen Sprecherin der Grünen, Ulrike Lunacek. Bereits 2004 stehe der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit deutlich mehr Budget zur Verfügung -konkret um 30 Millionen Euro mehr. ****

Das sei ein wichtiger Schritt zum EU-Budgetziel von 0,33
Prozent des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit und die höchste Steigerung in der Geschichte der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (+35 Prozent), so Hakl. Diese zusätzlichen Mittel werden in den Ausbau der Ostzusammenarbeit, in Programme in Entwicklungsländern sowie in die Kofinanzierung von EU-Projekten investiert.

"Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit bekennt sich zu den internationalen Entwicklungszielen. Schon seit vielen Jahren zählen Armutsbekämpfung, Schutz der natürlichen Ressourcen, Prävention von gewaltsamen Konflikten und gleiche Chancen von Frauen und Männern im Entwicklungsprozess zu den Zielen und Prinzipien der OEZA", so Hakl weiter. Die Millenniums-Entwicklungsziele seien im Dreijahresprogramm der Österreichischen Entwicklungspolitik verankert.

Zudem sei neben der Anhebung der Höhe der Mittel auch eine Qualitätssteigerung gelungen. Es sei schade, dass die Oppositionsparteien diesen wichtigen Aspekt nicht zur Kenntnis nehmen wollen. "Wer angesichts der genannten Tatsachen noch immer behauptet, Entwicklungszusammenarbeit habe in der Regierungspolitik nur einen untergeordneten Stellenwert, negiert bewusst die Realität und stellt Partei- über Sachpolitik", so Hakl abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0004