Wirtschaftsverband Wien (SPÖ) Schwarz-Blau gefährdet Wirtschaftsstandort Wien

Die Bundesregierung schadet mit ihrer wirtschaftspolitischen Unkenntnis der Wiener Wirtschaft

Wien (OTS) - Die Wiener Wirtschaft - die zu über 90 % aus Klein-und Mittelbetrieben (KMU) besteht - ist aufgrund der verfehlten Wirtschaftspolitik der schwarz-blauen Bundesregierung vermehrt auf die Unterstützung durch die so genannte "öffentliche Hand" der Stadt Wien angewiesen. Die Wirtschaftpolitik der Stadt Wien unter Vizebürgermeister STR Dr. Rieder investiert heuer über zwei Mrd.Euro in die Direktförderungen und 33 Mio.Euro in die Wirtschaftsförderung für die Wiener Unternehmen.

Die schwarz-blaue Bundesregierung geht wirtschaftspolitisch den konträren Weg und hat in den letzten drei Jahren die Investition des Bundes um über 50% reduziert. Heuer betragen die Direktinvestitionen nur mehr 580 Mio. Euro. "Die Regierung drückt sich vor ihrer wirtschaftspolitischen Verantwortung und investiert viel zu wenig, obwohl ihr Budget sechs Mal so groß ist, wie das in Wien. Mit dieser verfehlten Wirtschaftspolitik trifft Schwarz-Blau in erster Linie die vielen Wiener KMU", so LAbg. Fritz Strobl, Präsident des Wirtschaftsverbandes Wien.

"Schwarz-Blau scheint zu vergessen, dass die Erfolgsgeschichte der Wiener Wirtschaft die Erfolgsgeschichte der KMU ist. Die weit über 90% Wiener KMU bieten 64% aller Arbeits- sowie 85% aller Lehrplätze. Sie sind die wichtigsten SteuerzahlerInnen, denn 70% des Umsatzsteueraufkommens und 80% der Einkommenssteuer zahlen die KMU", betont Strobl.

Wien ist anders!

Damit die Wiener Wirtschaft weiterhin wachsen kann, bedarf es wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen. "Diese Rahmenbedingungen werden nur in Wien geschaffen, die schwarz-blaue Bundesregierung lässt die Wiener UnternehmerInnen gänzlich im Stich. Durch eine unfaire Steuerpolitik, die nur einigen großen Betrieben wirklich Vorteile bringt und durch eine Steuerabgabenpolitik, die die Kaufkraft der Menschen schwächt, geben die KonsumentInnen immer weniger Geld aus. "Und dies schadet natürlich in erster Linie der Wirtschaft und hier besonders den KMU", bedauert Strobl.

Das Wien wirklich anders ist belegen nachfolgende Zahlen:

  • Wien ist im innerösterreichischen Finanzausgleich mit 760 Mio. Euro. Nettozahler!
  • Wien hat 25% aller österreichischen Arbeitsplätze, wobei nur 20% der österreichischen Bevölkerung in Wien lebt.
  • In Wien werden mit rund 40% die meisten Steuern gezahlt.
  • Wien ist bei Betriebsansiedlungen aus dem Ausland weiterhin die Nr. 1 unter allen Bundesländern. Jeder zweite aus dem Ausland in Österreich angesiedelte Betrieb wählt Wien als seinen Standort.
  • Wien hat die Chance der Ostöffnung genutzt: Rund 300 internationale Firmen koordinieren ihre Zentral- und Osteuropaaktivitäten von Wien aus.
  • Wien ist und bleibt unter allen Bundesländern die Nr. 1 bei Betriebsneugründungen. Jeder vierte neu gegründete österreichische Betrieb entsteht in Wien. 2003 gab es in Wien 6.792 Betriebsneugründungen, womit der Rekord des Jahres 2002 (6.530) neuerlich übertroffen wurde.

Wirtschaftskammerwahlen 2005

"Glücklicherweise können die Wirtschaftstreibenden schon im nächsten Jahr bei der Wirtschaftskammerwahl entscheiden, welche wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen die für sie Richtigen sind. Nachdem die UnternehmerInnen in den vergangenen Jahren die Auswirkungen der schwarz-blauen Wirtschaftpolitik unter tatkräftiger Unterstützung von Präsident Leitl gesehen und vor allem gespürt haben, können sie im nächsten Jahr aktiv darüber entscheiden, ob sie weiterhin die selben KMU-feindlichen Rahmenbedingungen vorfinden wollen, die ausschließlich Industriebetriebe und große Konzerne bevorzugen, oder sozialdemokratische Rahmenbedingungen, wo auch die KMU berücksichtigt werden.

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