Walch: "ÖGB und AK sind Parteizentrale der SPÖ!"

ÖGB lehnt den Entwurf zur Pensionsharmonisierung ab, obwohl er bei den Verhandlungen mit allen Punkten einverstanden war

Wien, 2004-10-08 (fpd) - "Der ÖGB lehnt sein eigenes Modell zur Pensionsharmonisierung ab. Verzetnitsch und Tumpel waren mit dem Großteil der Punkte der Harmonisierung einverstanden, mußten aber im Auftrag von ihrem SPÖ-Parteichef Gusenbauer den Verhandlungstisch verlassen. Hier zeigt sich, daß der ÖGB keine überparteiliche Organisation ist, sondern die Parteizentrale der SPÖ", sagte heute der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer Abg. Max Walch zur Stellungnahme des ÖGB zur Pensionsharmonisierung. ****

"Da soll noch einer die Welt verstehen. Es wurden nach Verhandlungsabbruch mit dem ÖGB und der AK noch weitreichende Verbesserungen bei der Pensionsharmonisierung, die auch der ÖGB gefordert hat, nur auf Druck der Freiheitlichen vorgenommen, und zusätzlich wurde die Pensionsreform 2003 nachträglich verbessert. Trotzdem muß der ÖGB im Auftrag der SPÖ den Entwurf zur Pensionsharmonisierung ablehnen. Da kann man eigentlich nur davon ausgehen, daß der ÖGB keine Harmonisierung will und Privilegien wie z.B. für Hrn. Blecha erhalten bleiben. Die Kritikpunkte des ÖGB sind nicht nachvollziehbar und entsprechen auch nicht der Wahrheit", stellte Walch weiter fest.

Walch abschließend: "In Wirklichkeit kritisiert der ÖGB seine eigene Untätigkeit, denn er hätte 30 Jahre Zeit gehabt, als SPÖ und ÖVP in der Regierung waren, sich für ein gerechtes System in Österreich einzusetzen. Aber hier war Schweigen im Walde. Wir Freiheitlichen plakatieren nicht nur die Abschaffung von ungerechtfertigen Privilegien, wir handeln und schaffen sie auch ab." (Schluß)

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